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Alle dürfen zuschauenStreit um Palins Enkel

29.12.2009, 21:35 Uhr

Der Sorgerechtsstreit um den Enkel der umstrittenen US-Politikerin Sarah Palin wird 2010 in aller Öffentlichkeit ausgetragen werden.

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Das waren noch bessere Zeiten: Bristol Palin - damals schwanger - und ihr Verlobter Levi Johnston während einer Veranstaltung in St. Paul (Minnesota) am 3. September 2009. (Foto: dpa)

Das hat der 19-jährige Vater des Kindes, Levi Johnston, dem "People"-Magazin zufolge bei dem zuständigen Richter in Alaska durchgesetzt. Palins Tochter Bristol, ebenfalls 19 Jahre alt, ringt um das alleinige Sorgerecht für den einjährigen Tripp und hatte das Gericht ersucht, Medien und Zuschauer von dem Verfahren auszuschließen.

"People" wertete die Entscheidung als ersten Etappensieg für Johnston. Er und Bristol Palin kennen sich von der Schule, sind aber nicht verheiratet und hatten sich wenige Monate nach Tripps Geburt getrennt.

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Sarah Palin hat strenge Prinzipien: Kein Sex vor der Ehe! Galt nicht für ihre minderjährige Tochter. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Zur Begründung führte Johnston an, dass Sarah Palin, die Großmutter seines Sohns, "einflussreich, politisch ambitioniert und für ihre Rachsucht bekannt" sei. Er hoffe, dass "ein öffentlicher Prozess Sarah Palin davon abhalten wird, ihrem Instinkt zu folgen und (ihn) zu attackieren", zitierte "People" den jungen Mann. Seine Ex-Freundin Bristol entgegnete der Zeitschrift zufolge, dass Johnston nur das Scheinwerferlicht suche: "Meine Mutter hat mit dem Prozess nichts zu tun."

Sarah Palin hatte im US-Wahlkampf 2008 als Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin neben John McCain für die Republikaner gefochten und verloren. Johnston griff die Oma seines Sohns nach der Trennung von Bristol in mehreren Interviews an und gab pikante Details aus dem Familienleben der Palins zum Besten. Kürzlich ließ er sich für das Titelblatt des Magazins "Playgirl" nackt bis auf ein Feigenblatt ablichten.

Quelle: dpa