Montag, 10. Dezember 2007
Wohngebäudepolicen: Große Preisunterschiede
Bei Wohngebäudeversicherungen gibt es einem Test zufolge große Preisschwankungen. Die Beiträge reichen laut Stiftung Warentest von 202 bis 564 Euro pro Jahr.
Grundlage für den Vergleich waren 41 bundesweit gültige Angebote für eine Wohngebäudeversicherung, die Hausbesitzer gegen Schäden durch Feuer, Blitz, Sturm, Hagel und Leitungswasser absichern. Entscheidend für den Versicherungsbeitrag ist oftmals die Region, in der das Haus steht.
In Köln am teuersten
Besonders günstig ist den Angaben zufolge die Versicherung für Wohnhäuser im sächsischen Freital. Am teuersten sei der Schutz in Köln, da hier das Wasser härter ist. Neben der Härte des Leitungswassers sei jedoch auch das Sturmrisiko ein Kriterium für die unterschiedlichen Beiträge. Die meisten Versicherer teilen Deutschland laut Stiftung Warentest in zwei Sturmzonen ein. Hausbesitzer nördlich der Linie Köln-Hannover zahlen in der Regel mehr.
Wer zu teuer versichert ist, kann nach Ende der Vertragslaufzeit oder nach Eintritt eines Versicherungsfalles die Versicherung kündigen und die Versicherung wechseln, raten die Experten. Ist das Haus noch belastet, muss der Kreditgeber der Kündigung zustimmen.
Bei den Paketversicherungen, Wohngebäude und Elementarschadenschutz, belegen in den vier unterschiedlichen Leitungswasserzonen die Dollruper und die Ammerländer Versicherung immer Spitzenplätze. Bei reinen Wohngebäudeversicherungen schlossen Adler, Allianz (Optimal), Ammerländer (Exclusiv) und Asstel (Komfort) am besten ab.
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