Ratgeber

Woher kommt der Fisch?Herkunft oft schwer zu klären

20.10.2011, 17:46 Uhr

Wer Fisch kauft, sollte sich auch über dessen Herkunft und Fangmethode schlau machen. Viele Hersteller machen es den Kunden aber nicht gerade einfach, weil sie die Informationen verschweigen. Das zeigt eine Greenpeace-Studie.

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Fisch mit MSC-Siegel kann man guten Gewissens kaufen. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Greenpeace sieht bei der Kennzeichnung von Fischprodukten nach wie vor enormen Nachholbedarf. 700 Produkte hat die Umweltschutzorganisation geprüft, fast 40 Prozent seien schlecht gekennzeichnet gewesen. Dabei fehlten meist zwei bis drei wesentliche Informationen wie das Fanggebiet oder die Fangemethode. Greenpeace untersuchte im Juni und Juli Fischprodukte in mehr als 100 Filialen von 15 Lebensmittelketten daraufhin, ob Verbraucher ausreichend informiert werden.

Auf der Verpackung müssen nach Ansicht von Greenpeace der deutsche und lateinische Name der Fischart angegeben werden. Zudem fordern sie genaue Angaben zum Fanggebiet, der Fangmethode sowie einen Code zur vollständigen und transparenten Rückverfolgbarkeit. Bei dem Test wiesen jedoch nur 30 Prozent der Produkte eine gute Kennzeichnung auf. Lediglich fünf Prozent der Waren hatten demnach einen transparenten Rückverfolgbarkeits-Ccode, der es möglich macht, die genaue Lieferkette nachzuvollziehen.

Quelle: AFP