Ratgeber

Online-Banking bei der PostbankMehr Sicherheit kostet Geld

15.10.2010, 16:53 Uhr

Das iTAN-Verfahren wird ab Mitte 2011 bei der Postbank verschwinden. Neben der mobilen TAN will die Bank jetzt das chipTAN-Verfahren etablieren.

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Ein zusätzliches Gerät generiert die benötigte TAN. (Foto: Postbank)

Die Postbank startet als erste Großbank in Deutschland mit einem neuen Sicherheitsverfahren für das Online-Banking. Während das bisherige iTAN-Verfahren mit der Papierliste spätestens ab Mitte 2011 nicht mehr zur Verfügung steht, soll nun das chipTAN-Verfahren für mehr Sicherheit sorgen.

Der Kunde nutzt bei dem Verfahren einen Kartenleser, den sogenannten TAN-Generator, und erzeugt damit die Transaktionsnummer (TAN) für jeden Auftrag selbst. Die Eingabe der Bankdaten erfolgt am Computer und die TAN wird unabhängig vom PC generiert. Betrüger sollen so keine Chance haben, beide Geräte gleichzeitig für ihre Zwecke zu manipulieren.

Zum Standard wird das Verfahren wohl nicht, denn die Postbank wird weiterhin auch die mobile TAN anbieten, die aufs Handy geschickt wird. Während dieses Verfahren kostenfrei ist, sollen die Kunden den TAN-Generator selbst kaufen. Preis: 14,90 Euro inklusive Versandkosten.

Quelle: akl