Ratgeber

Bis zu acht Prozent RenditeSolarstromanlage lohnt sich

21.07.2009, 14:31 Uhr

Solarstromanlagen kosten im Vergleich zum Ende des letzten Jahres zehn bis zwanzig Prozent weniger und machen laut Finanztest dank staatlicher Förderung gute Gewinne.

Solaranlage
Mit einer Solarstromanlage lässt sich eine anständige Rendite erwirtschaften. (Foto: REUTERS)

Solarstromanlagen kosten im Vergleich zum Ende des letzten Jahres zehn bis zwanzig Prozent weniger und machen laut Finanztest dank staatlicher Förderung gute Gewinne.

In vielen Fällen könnten Hauseigentümer mit einer Solarstromanlage eine Rendite von fünf bis acht Prozent erzielen – und das nahezu risikolos, schreibt Finanztest. Entscheidend seien der Anlagepreis und die Stromausbeute. Bei Solarstromanlagen gibt es große Preisunterschiede, daher raten die Expertenl, sich ein Komplettangebot inklusive Montage bei mehreren Installateuren einzuholen. Wie hoch die Einnahmen ausfallen, hänge von verschiedenen Faktoren ab, etwa von der geografischen Lage, der Ausrichtung und der Neigung des Dachs.

Gesetzlich garantierte Vergütung

Solarstrom wird gut bezahlt. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz verpflichtet den örtlichen Netzbetreiber, jede Kilowattstunde, die ins Netz eingespeist wird, für 43,01 Cent abzukaufen. Diese Vergütung ist dem Anlagebetreiber im Jahr der Inbetriebnahme und für weitere 20 Jahre sicher. Seit Jahresbeginn erhalten Hauseigentümer auch eine Vergütung von 25,01 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Dazu kommen die ersparten Stromkosten. Steigen die Strompreise an, wird der Eigenverbrauch immer rentabler.

Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, profitiert außerdem von Steuervorteilen und günstigen Förderkrediten.

Quelle: kwe