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Deutschland verteidigt sich zum Titel: DHB-Team vergoldet seine Sensations-EM

Deutschlands Handballer machen das EM-Wunder perfekt. Im Finale gegen Spanien zeigt das junge DHB-Team eine überragende Abwehrleistung und deklassiert die favorisierten Iberer. Der Handball-Wahnsinn in Krakau im Re-Liveticker.

19:19 Uhr: Zum Abschluss noch was zum Schmunzeln. Teammanager Oliver Roggisch sagt: "Die Jungs haben gedeckt wie die Wahnsinnigen." Schreiben wir es mal den Emotionen zu. Und Kult-Moderator Frank Buschmann twittert: "Es ist soweit: Andi Wolff, ich will Dich heiraten!" Mit diesen Gefühlen und der neuen deutschen Handball-Euphorie lassen wir Sie nun alleine. Eine ausführliche Berichterstattung mit Spielbericht, Fotos, Reaktionen und Stimmungen aus Krakau finden Sie gleich auf n-tv.de! Schönen Abend Ihnen und morgen einen guten Start in die neue Woche! Machen Sie es gut!

19.16 Uhr: "Ich bin beeindruckt, wie ich beeindruckter noch nie war. Es ist schön diese Mannschaft auf dem Höhepunkt am Anfang ihrer Karriere zu sehen." Den Worten von Handball-Punk Stefan Kretzschmer können wir uns nur uneingeschränkt anschließen.

19.11 Uhr: Spieler des Spiels ist: Arpad Šterbik! Es hätte aber auch genauso gut Andi Wolff sein können. Egal, das DHB-Team wird's verkraften.

EUROPAMEISTER: Diesen Titel hat sich die Mannschaft erkämpft, erarbeitet, erspielt. Sie hat ihn sich aber vor allem verdient. Daran besteht aber kein Zweifel, nicht ein Hauch. Wer Spanien so an die Wand spielt, so dominiert, der ist zwangsläufig kontinentaler Champion.

60. Minute, 24:17: Schluss! Wahnsinn! Das ganze Team, ach die ganze Halle singt: "Oh wie ist das schön!" - Recht haben sie.

Das Ding ist durch.
Das Ding ist durch.(Foto: imago/Camera 4)

59. Minute, 24:17: Entrerríos aber auch. Deutschland übrigens gerade in Unterzahl, ist aber eigentlich auch egal. Das Ding ist durch. EUROPAMEISTER!

59. Minute, 24:16: Reichmann antwortet.

58. Minute, 23:16: Entrerríos kontert.

58. Minute, 23:15: Häfner macht's zum 23:15.

57. Minute, 22:15: W O L F F - erst die nächste starke Parade gegen einen Rückraumwurf von Entrerríos, dann hat er aber auch noch den Nachwurf vom Kreis. So eine Torwartleistung habe ich persönlich noch NIE gesehen!

56. Minute, 22:15: Wieder geht's nach Ballgewinn schnell: Cristian Ugalde von Linksaußen. Dreieinhalb Minuten und sieben Tore Vorsprung.

56. Minute, 22:14: Schneller Abschluss in Überzahl. Raúl Entrerríos trifft. Die Spanier verteidigen jetzt mit drei Mann offensiv gegen die dezimierte deutsche Mannschaft.

55. Minute, 22:13: Nochmal zwei Minuten für Deutschland. Der starke Pekeler muss raus - bisschen viel am Gegenspieler gezogen.

54. Minute, 22:13: Die Iberer erleben hier jetzt ein Debakel. In der Abwehr geht nichts mehr. Fäth hat Platz und nutzt ihn. Keine sechs Minuten mehr...

54. Minute, 21:13: Spanien verliert erneut völlig unmotiviert den Ball. Da ist jetzt offenbar eine Menge Frust im Spiel.

53. Minute, 21:13: Das muss es doch sein! Dahmke stellt auf plus Acht für Deutschland. Der EM-Titel ist greifbar. Auszeit Spanien.

Finn Lemke organsiert die überragende deutsche Abwehr.
Finn Lemke organsiert die überragende deutsche Abwehr.(Foto: imago/Newspix)

52. Minute, 20:13: Aber Pekeler findet am Kreis die Antwort. Und hinten stellt Wolff Spanien die nächste Aufgabe, die sie nicht lösen können.

52. Minute, 19:13: Die Spanier spielen nun ganz schnell. Müssen sie auch. Dujshebaev findet die Lücke - sehenswert.

51. Minute, 19:12: ... Johannes Sellin tritt an, weil Reichmann heute patzt. Er legt den Ball durch die Beine von Šterbik. Stark!

51. Minute, 18:12: Super Anspiel von Dahmke an Pekeler. Der wird gefoult. Es gibt Siebenmeter und zwei Minuten für Spanien...

50. Minute, 18:12: Wieder Siebenmeter für Spanien und wieder eine richtige Entscheidung. Tomás tritt an und trifft.

49. Minute, 18:11: Was Andi Wolff im deutschen Tor, ist Kai Häfner in der deutschen Offensive. Aus vollem Lauf legt er den Ball in Unterzahl ins spanische Tor.

48. Minute, 17:11: Sellin zupft deutlich zu heftig am Trikot und muss für zwei Minuten runter. Raúl Entrerríos nutzt den Platz und verkürzt auf sechs Treffer Rückstand. Noch knapp zwölf Minuten.

47. Minute, 17:10: Aber die DHB-Jungs lassen sich nicht verrückt machen. Der Ball landet bei Fäth, der springt hoch ab und bringt den Ball aus dem Rückraum im langen Eck unter. Gut fürs Nervenkostüm der Deutschen.

46. Minute, 16:10: ... und trifft. Tomás verwandelt den nächsten Siebenmeter nach einer zu harten Abwehr am Kreis.

45. Minute, 16:9: Spanien verteidigt jetzt sehr offensiv und hält die deutschen Schützen vom Kreis weg. Das schmeckt dem Team nicht. Ballverlust. Spanien greift an...

44. Minute, 16:9: Häfner knallt heute richtig einen raus. Aus halbrechter Position schmettert der "Neue" den Ball an mit einem mächtigen Wums an Šterbik vorbei. Der war auf dem Weg in die kurze Ecke.

Auch die deutsche Bank ist im Spiel.
Auch die deutsche Bank ist im Spiel.(Foto: AP)

43. Minute, 15:9: ... genauso wie Häfner auf der Gegenseite. Noch bis 17 Minuten bis zur Sensation.

42. Minute, 14:9: Wieder Siebenmeter für Spanien und diesmal ist er drin, Víctor Tomás macht's humorlos...

41. Minute, 14:8: Funfact zum Runterkommen: Nur sechs Treffer für Spanien in der 1. Final-Halbzeit gegen Deutschland bedeuten einen neuen Gegentor-Rekord bei Europameisterschaften. Noch nie in der 22-jährigen EM-Geschichte (seit 1994) ließ ein Team im Endspiel in einer ersten Halbzeit so wenig Tore zu wie die DHB-Auswahl. Das bislang torärmste EM-Finale fand 2012 in Serbien statt, als Dänemark die Gastgeber mit 21:19 (9:7) bezwang.

40. Minute, 14:8: Spanien zeigt Nerven. Den von Häfner verursachten Siebenmeter pfeffert Cañellas an den Pfosten. Zu viel Respekt vor Hexenmeister Wolff?

38. Minute, 14:8: Schmidt stellt den alten Vorsprung wieder her, weil er am Kreis von Linksaußen überragend in Szene gesetzt wird.

37. Minute, 13:8: Gegenstoß Spanien, Tor Spanien - García verkürzt auf fünf.

36. Minute, 13:7: Fäth findet Dahmke, Tor. Sein dritter Treffer. Und auf der Gegenseite? Da wächst Wolff weiter über sich hinaus. Wie er diesen Ball von Tomás hält, ist schlicht nicht zu glauben. Der Keeper hält bis hierher 56 Prozent aller Bälle.

Tolle Atmosphäre.
Tolle Atmosphäre.(Foto: AP)

35. Minute, 12:7: Deutschland verliert den Ball, aber Lemke holt ihn wieder. Läuft seinen Gegenspieler in bester Fußballermanier ab.

34. Minute, 12:7: Nun finden die Spanier auch mal ihren Außen, Víctor Tomás hat den Ball und bringt ihn unter.

33. Minute, 12:6: SECHS Tore Vorsprung. Wolff pariert gegen Aguinagalde. Der Gegenstoß läuft über Pekeler, der legt den Ball trotz Bedrängnis an Šterbik vorbei. Ein Wort noch zu Wolff: Weltklasse reicht nicht, um seine Leistung bis hierher zu beschreiben.

32. Minute, 11:6: Eieiei, Reichmann tritt zum nächsten Siebenmeter an und vergibt heute auch seine zweite Chance...

31. Minute, 11:6: So muss es weitergehen. Der Ball läuft schnell durch die deutschen Hände, landet bei Reichmann, der segelt in den Kreis und trifft - natürlich. Auf der Gegenseite ist Wolff wieder zur Stelle. Deutschland hat den Ball.

31. Minute, 10:6: 30 Minuten noch bis zum möglichen Handballwunder. Weiter geht's, Deutschland hat den Ball und noch eine knappe Minute Überzahl. Übermotivator Carsten Lichtlein pusht jeden einzelnen Spieler noch einmal. Jetzt nur kein Nervflattern bekommen...

Die deutsche Defensive steht.
Die deutsche Defensive steht.(Foto: AP)

HALBZEIT: Was für eine grandiose Abwehrleistung des deutschen Teams in der ersten Halbzeit! Nur sechs Gegentore lässt die brillante Defensive über um den überragenden DHB-Keeper Andreas Wolff zu, der vom Anwurf weg in Topform agiert. Mit Glanzparaden in Serie bringt er die Spanier zur Verzweiflung, hält in der ersten Halbzeit über 50 Prozent der Bälle auf sein Tor. Deshalb wackelt Deutschland auch in Unterzahl nicht und übersteht auch die angesichts der kompromisslosen deutschen Abwehr fast zwangsläufigen Zwei-Minuten-Strafen. Vier-Tore-Führung zur Pause, das riecht nach einer Handball-Sensation durch das junge deutsche Team.

30. Minute, 10:6: Wieder Glück für Deutschland. Kühn wirft, der Ball wird abgefälscht und landet auch im Tor. Nehmen wir so mit. Pause. Durchatmen.

30. Minute, 9:6: Entrerríos packt den Hammer aus, Tor. Nichts zu halten für Wolff.

29. Minute, 9:5: Ganz viel Glück für Martin Strobel. Sein Wurf aus dem Rückraum purzelt Šterbik durch die Hosenträger. Gurbindo sieht zu dem noch zwei Minuten.

Mann des Spiels bisher: Keeper Andreas Wolff.
Mann des Spiels bisher: Keeper Andreas Wolff.(Foto: dpa)

28. Minute, 8:5: Das deutsche Tor ist frei, ein Spanier sieht das, wirft vom eigenen Kreis. Wolff rennt vor sein Gehäuse und hat auch diesen Ball.  Dieser Teufelskerl ist absolut zurecht zum besten Keeper des Turniers gewählt worden.

27. Minute, 8:5: Zwei Minuten gegen Deutschland, Pekeler sitzt. Aber Wolff interessiert das nicht, er pariert gegen den freien Entrerríos. Spanien bleibt ein unvorstellbaren FÜNF Gegentoren.

26. Minute, 8:5: Spanien stellt in der Verteidigung um, agiert jetzt mit einer offensiveren 5:1-Deckung.

24. Minute, 8:5: Gedeón Guardiola nimmt sich ein Herz und hämmert den Ball ansatzlos ins deutsche Tor. Auf der Gegenseite trifft Fäth Šterbik mit einem mächtigen Wurf am Kopf. Der Deutsche entschuldigt sich sofort und Šterbik nimmt die Entschuldigung sofort an und drückt Fäth. Tolle Szene!

23. Minute, 8:4: Zeitstrafe für Spanien und Siebenmeter für Reichmann, aber ausgerechnet jetzt vergibt der bisher so sichere Schütze.

23. Minute, 8:4: Die Spanier sind völlig von der Rolle, ein Ball nach dem anderen geht verloren. Er geht aber vor allem deshalb verloren, weil die Deutschen so unfassbar gut nach hinten arbeiten!

21. Minute, 8:4: Was für ein Rückraumhammer von Fäth in Unterzahl. Auf der Gegenseite pariert Wolff erneut beeindruckend gegen Entrerríos.

20. Minute, 7:4: Vierte Zeitstrafe für Deutschland. Kohlbacher hängt sich an Kreisläufer Aguinagalde. Der Ringkampf geht an den Deutschen, weil er aber zu heftig gezogen hat, sitzt er jetzt.

Häfner packt den Hammer aus.
Häfner packt den Hammer aus.(Foto: AP)

19. Minute, 7:4: Deutschland lässt jetzt seine erste Chancen liegen. Erst vergibt Häfner, weil er beim Absprung im Kreis steht, dann hält Šterbik erneut stark gegen den zurückgekehrten Wiede.

18. Minute, 7:4: Kiels Joan Cañellas verkürzt in Überzahl. Spanien ist jetzt im Spiel und kann den bislang so überragenden Wolff jetzt häufiger überwinden.

17. Minute, 7:3: Bittere Szene für Deutschland. Alex Dujshebaev trifft, wird dabei aber von Erik Schmidt regelwidrig in der Luft gestoßen. Es ist bereits seine zweite "Auszeit". Bei der dritten ist Schluss. Deutschland nun für ein paar Sekunden zu Viert.

15. Minute, 7:2: Nächste Zeitstrafe für Deutschland. Julius Kühn muss runter, weil er das Trikot seines Gegners zu heftig bearbeitet.

15. Minute, 7:2: Was ist denn hier bitte los? Eine Viertelstunde ist rum und Deutschland führt mit 7:2, weil Dahmke den Ball an Šterbik vorbeieumelt. Kurioser Treffer - trotzdem drin.

13. Minute, 6:2: Jannik Kohlbacher setzt seinen wuchtigen Körper am Kreis ein. Mit allen erlaubten Mitteln dreht er sich um seinen Gegenspieler und erhöht auf 6:2.

Rune Dahmke bringt Deutschland in Führung.
Rune Dahmke bringt Deutschland in Führung.(Foto: REUTERS)

12. Minute, 5:2: Raúl Entrerríos vom FC Barcelona findet in Überzahl die Lücke, Tor.

11. Minute, 5:1: Zwei Minuten gegen Erik Schmidt, der am Kreis regelwidrig gearbeitet hat. Aber die Deckung steht weiter überragend. Spanien steht auch nach elf Minuten bei erst einem Treffer!

10. Minute, 5:1: Wolff hält alles. Unglaublich! Auch Julen Aguinagalde kann ihn nicht überwinden. Im Gegenzug netzt Tobias Reichmann, Teamkollege von Aguinagalde auf Rechtsaußen ein.

9. Minute, 4:1: Tomás wird auf Außen freigespielt, aber Wolff ist da. Auf der Gegenseite FÄNGT Šterbik einen Rückraumhammer von Kühn. Irre Szene.

8. Minute, 4:1: Wird Häfner heute zum Mann des Spiels? Nächster Treffer des Nachnominierten nach einem tollen Anspiel von Hendrik Pekeler. Spanien nimmt eine frühe Auszeit.

8. Minute, 3:1: Aber Häfner kontert erneut. Zweiter Wurf, zweiter Treffer! Starker Wurf, Šterbik ausgeguckt.

7. Minute, 2:1: Finn Lemke verteidigt im Kreis. Das ist nicht erlaubt. Siebenmeter für Spanien. Valero Rivera verlädt Wolff. Erster Treffer für Spanien.

6. Minute, 2:0: zweiter Treffer der Partie, Häfner aus dem Rückraum. Diesmal keine Chance für Šterbik.

5. Minute, 1:0: Ganz anderes Spiel als gegen Norwegen. Hier geht alles nur über die Deckungsarbeit und zwei sehr gute Keeper. Wolff ist im Spiel, aber Arpad Šterbik noch ein bisschen besser: Der Spanier hält einen Tempogegenstoß von Dahmke mit einer sensationellen Parade.

4. Minute, 1:0: Zwei Minuten für Spanien. Rhein-Neckar-Löwe Gedeón Guardiola muss raus, nach Foul an Reichmann.

Die Sympathien in der Halle sind klar verteilt.
Die Sympathien in der Halle sind klar verteilt.(Foto: dpa)

4. Minute, 1:0: Auch die spanische Deckung steht, zwei Bälle von Fäth und Häfner werden geblockt. Und es gibt noch eine schlechte Nachricht für Deutschland: Wiede humpelt raus und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Oberschenkel.

2. Minute, 1:0: Rune Dahme zieht von Linksaußen in die Mitte, bekommt den Ball: Erster Wurf, erster Treffer!

2. Minute: Die deutsche Deckung steht. Dreimal versuchen die Spanier zu werfen, dreimal werden sie geblockt.

1. Minute: Los geht's, die ganze Halle singt "Hey Jude"! Spanien hat zunächst den Ball. Daumen drücken!

17.27 Uhr: Jetzt die Hymnen, noch drei Minuten bis zum ganz großen Showdown dieser Titelkämpfe!

17.25 Uhr: Ehre wem Ehre gebührt: Jeder einzelne Spieler bekommt hier seine große Bühne und wird vom Hallensprecher ausführlich vorgestellt. Erst durften sich die Spanier präsentieren, jetzt sind die Deutschen dran. Die Halle leuchtet Schwarz-Rot-Gold. Was für eine beeindruckende Kulisse.

17.22 Uhr: Jetzt aber zum deutschen Team. Unser Kollege vor Ort hat mit Keeper Andreas Wolff über das Finale gesprochen. Seine Einschätzung zum Finale sehen Sie hier:

Video

 17.19 Uhr: Das sagt Bundestrainer Dagur Sigurdsson über Spanien: "Sie haben sehr erfahrene Spieler, eine starke Abwehr und super Torhüter. Wenn wir im Angriff einen zehnminütigen Blackout haben, dann strafen sie es mit vier, fünf Toren. Dann ist es vorbei. Das haben wir im ersten Spiel gesehen."

17.15 Uhr: Jetzt wollen wir Ihre Meinung wissen, schafft das DHB-Team die Sensation und gewinnt den EM-Titel? Stimmen Sie ab:

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17.11 Uhr: Kommen wir nun zum deutschen Gegner: Die Spanier standen mit Ausnahme der Olympischen Spiele 2012 in London bei allen großen Turnieren seit 2011 mindestens im Halbfinale, einen EM-Titel gewannen sie allerdings noch nie. "Es wird sehr schwer, aber ich hoffe, dass wir es diesmal schaffen", sagte der spanische Rückraumspieler Joan Canellas vom THW Kiel: "Wir sind nicht mehr so jung und haben nicht mehr so viel Zeit. Die Deutschen haben noch genug Zeit." Neben Canellas verdienen übrigens noch zwei weitere Akteure aus der spanischen Nationalmannschaft ihr Geld in Deutschland: Gedeón Guardiola und Rafael Baena González laufen für Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen auf.

17.04 Uhr: Bevor wir uns endgültig dem Endspiel widmen, kommen wir kurz unserer Chronisten-Pflicht nach: Kroatien beendet die EM als Dritter und qualifiziert sich damit wie Spanien und Deutschland direkt für die WM 2017. Die Osteuropäer gewannen das "kleine Finale" gegen Norwegen mit 31:24 (15:11). Der Kieler Domagoj Duvnjak wurde als bester Spieler der Partie geehrt.

17 Uhr: Guten Abend! Schon nervös? Wir ja! In 30 Minuten greift die deutsche Handball-Nationalmannschaft nach dem Titel bei der Europameisterschaft in Polen. Es wäre die erste Gold-Medaille nach dem Triumph 2004 in Slowenien. Doch die Aufgabe ist alles andere als leicht für die Männer von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Denn im Finale steht mit Spanien eine äußerst abgezockte Truppe auf der anderen Seite des Parketts. Und wie abgezockt die Iberer sind, dass hat die DHB-Auswahl im ersten Gruppenspiel bei diesem Turnier erfahren. Dort gab es eine 29:31-Niederlage - die einzige für Deutschland bisher bei dieser EM.

Quelle: n-tv.de

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