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Mittwoch, 27. Februar 2008

8000 Euro für ein "Arschloch": Milde Strafe für Gomez

Nationalspieler Mario Gomez vom VfB Stuttgart ist nach seiner verbalen Attacke gegen Maik Franz vom Karlsruher SC mit einer milden Strafe davongekommen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den 22-Jährigen lediglich mit einer Geldbuße in Höhe von 8000 Euro belegt und auf eine Sperre verzichtet.

Gomez hat dem Strafmaß bereits zugestimmt. "Ich akzeptiere die Strafe, denn ich habe mich in dem Interview unmittelbar nach Spielende in der Wortwahl vergriffen. Für mich ist die Sache damit abgehakt", erklärte der Stürmer.

Der Kontrollausschuss unter dem Vorsitz von Anton Nachreiner hatte Ermittlungen gegen den Torjäger eingeleitet, nachdem Gomez im Anschluss an das baden-württembergische Derby am vergangenen Samstag gegen den KSC (3:1) seinen Gegenspieler Franz scharf attackiert hatte. Im Interview mit dem Pay-TV-Sender Premiere hatte Gomez über Franz gesagt: "Dieses Arschloch! Er ist ein unfairer Sportsmann, wird vom Schiedsrichter geschützt." Die von Gomez erbetene schriftliche Stellungnahme zu seiner Aussage war am Montag beim Kontrollausschuss eingetroffen.

Gomez hatte seine beleidigenden Aussagen bereits am Tag nach dem Spiel bedauert: "Maik Franz und ich sind auf dem Platz einige Male aneinandergeraten - aber die Art und Weise, wie ich meinem Unmut über seine Art zu spielen, Luft gemacht habe, war so nicht okay. So etwas sollte mir trotz aller Emotionen einfach nicht passieren. Ich darf mich in Zukunft nicht mehr so provozieren lassen, zumal ich die beste Antwort schon auf dem Platz gegeben hatte."

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