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Der Protest in der NFL geht weiter - weswegen US-Präsident Donald Trump weiter tobt.
Der Protest in der NFL geht weiter - weswegen US-Präsident Donald Trump weiter tobt.(Foto: AP)
Sonntag, 01. Oktober 2017

"Respektiert unsere Flagge": Trump wettert weiter gegen Hymnen-Protest

US-Präsident Donald Trump gibt nicht auf: Erneut schimpft er auf die US-Sportler, die beim Football und Basketball gegen Diskriminierung protestieren. Er bekommt dabei Unterstützung von den Verantwortlichen der Basketball-Profiliga NBA. Sie drohen mit Strafen.

US-Präsident Donald Trump hat sich im Streit um die Proteste in der Football-Profiliga NFL erneut zu Wort gemeldet. "Es ist sehr wichtig, dass die NFL-Spieler morgen und immer stehen, wenn unsere Nationalhymne abgespielt wird", schrieb Trump bei Twitter: "Respektiert unsere Flagge und unser Land."

Zahlreiche Profis knien seit einiger Zeit während der traditionellen Zeremonie vor den Partien, um sich gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt in den USA stark zu machen. Nachdem Trump deshalb Spieler, Liga und Klubbesitzer öffentlich angegriffen hatte, nahmen die Proteste zu. Auch verbal - Wörter wie "Arschloch" und "Penner" fallen.Allein heute finden 14 NFL-Spiele statt - es bleibt abzuwarten, ob es weitere Proteste gibt.

Beim NBA-Vorbereitungsspiel zwischen den Los Angeles Lakers und den Minnesota Timberwolves hakten die Spieler ihre Arme ineinander, als die Hymne lief. Zuvor hatte die Basketball-Profiliga in einem Memo an alle 30 Teams bekräftigt, dass laut Regularien alle Profis bei der Zeremonie stehen müssen. Bei Fehlverhalten behalte sich die NBA vor, die entsprechenden Spieler zu bestrafen.

Quelle: n-tv.de

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