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+ Fußball, Transfers, Gerüchte +: Arsenal führt Premier League an

Sergi Guardiola erhält einen Vertrag beim FC Barcelona - doch der ist nur sieben Stunden gültig. Jürgen Klopp schwärmt von seinem Klub. Emir Spahic wird für seine Brutalität ausgezeichnet und in England setzt sich wieder Arsenal London an die Spitze der Tabelle.

Arsenal London mit Mesut Özil und Per Mertesacker ist neuer Spitzenreiter der englischen Premier League. Arsenal profitierte von einem 0:0 im Spitzenspiel zwischen Leicester City und Manchester City. Weder der bisherige Tabellenführer Leicester noch ManCity konnten zahlreiche gute Chancen nutzen. Die Überraschungsmannschaft aus Leicester bot dem Starensemble um den Ex-Wolfsburger Kevin de Bruyne zuhause gut Paroli. Daran Anteil hatte auch der ehemalige deutsche Nationalspieler Robert Huth in der Leicester-Abwehr.  Arsenal hatte tags zuvor den AFC Bournemouth mit 2:0 (1:0) besiegt. Mit 39 Punkten stehen die Nord-Londoner nun oben. Auch Leicester hat 39 Punkte, aber die schlechtere Torbilanz. Auf Platz drei rangiert ManCity mit 36 Punkten.

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Klub entlässt fünften Trainer

Der Trainerposten beim türkischen Erstligisten Genclerbirligi Ankara entpuppt sich für Europas Fußballlehrer als höchst unsicherer Arbeitsplatz. Der sportlich kriselnde Hauptstadtklub beurlaubte Coach Yilmaz Vural und verschliss damit bereits den fünften Trainer in der laufenden Saison. Vural hatte das Amt erst vor sechs Tagen übernommen. Nach der 0:2-Niederlage am vergangenen Montag bei SüperLig-Schlusslicht Eskisehirspor machte der mächtige Klub-Boss Ilhan Cavcav die Entscheidung für den 62-Jährigen aber wieder rückgängig.

Noch schneller war Vurals Vorgänger Fuat Capa aus dem Amt gejagt worden: nur fünf Stunden nach seiner Unterschrift musste Capa wieder gehen. Zu Saisonbeginn hatte der Schotte Stuart Baxter Genclerbirligi betreut, war nach einem enttäuschenden Saisonstart aber entlassen worden. Anschließend fielen die Trainer Mehmet Özledik und Mustafa Kaplan in Ungnade. Genclerbirligi belegt nach 17 Spieltagen in der höchsten türkischen Spielklasse mit nur 13 Punkten einen Abstiegsplatz. (cwo)

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Wörns heuert beim FC Augsburg an

Der langjährige Nationalspieler Christian Wörns trainiert künftig die Regionalliga-Reserve des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg. Das gab der FCA am Dienstag bekannt. Der 43-Jährige wird den Tabellenletzten der Regionalliga Bayern mit dem Jahreswechsel übernehmen und hat die Aufgabe, den Abstieg zu verhindern. "Ich freue mich auf die spannende Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den handelnden Personen im Nachwuchs sowie der Lizenzmannschaft", sagte der 66-malige Nationalspieler: "Wir wollen nach der Winterpause alles dafür tun, dass wir nicht nur die einzelnen Spieler weiterentwickeln, sondern als Team auch unser Ziel erreichen."

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Gericht spricht Erdogan-kritische Fans frei

Die Vorwürfe sind schwerwiegend: Bildung einer kriminellen und Planung eines Staatsstreiches wird 35 Fans des türkischen Fußball-Erstligisten Besiktas Istanbul vorgeworfen, deswegen fordert die Staatsanwaltschaft lange Haftstrafen bis hin zu lebenslang. Und das nur, weil sie 2013 an den regierungskritischen Protesten gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan teilgenommen hatten. Von einem Gericht werden die Fans nun aber freigesprochen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Anklagepunkte gegen die Besiktas-Anhänger widerlegt sind.

Die Angeklagten gehören alle der einflussreichsten Besiktas-Fangruppe Carsi an, die als regierungskritisch gilt. Wegen der Proteste gegen die Regierung Erdogan im Sommer 2013 hatte die türkische Justiz Verfahren gegen Hunderte Demonstranten eröffnet. (cwo)

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Hofmanns Millionenabschied vom BVB perfekt

(Foto: imago sportfotodienst)

Von einer Borussia geht es für Jonas Hofmann zur anderen. Der Wechsel des 23-Jährigen von Dortmund nach Gladbach perfekt, das bestätigten beide Vereine. Laut "Kicker" soll sich die Ablösesumme auf acht Millionen Euro belaufen. Nicht wenig für einen Spieler, der in Dortmund trotz großer Wertschätzung für seine Vielseitigkeit und Dynamik nicht über den Rang eines Edelreservisten hinausgekommen war.

Wie zuvor schon unter Jürgen Klopp schaffte Hofmann auch unter Neu-Coach Thomas Tuchel nicht den Sprung in die BVB-Startelf. Lediglich vier Einsätze von Beginn gab es in der Bundesliga-Hinrunde für den Mittelfeldspieler, der auf den Außenpositionen und auch zentral spielen kann. In Gladbach soll der 23-Jährige in der Rückrunde helfen, die Ausfälle von Patrick Herrmann und Andre Hahn aufzufangen, sagte Sportdirektor Max Eberl: "Jonas Hofmann wird uns helfen, in der Rückrunde die verletzungsbedingten Ausfälle auf den offensiven Außenbahnen zu kompensieren, wir sehen seine Verpflichtung aber vor allem als langfristige Verbesserung unseres Kaders. Jonas hat in Mainz und Dortmund schon gezeigt, dass er ein überdurchschnittlich talentierter Bundesligaspieler ist." (cwo)

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Spahic schafft es in den Prügel-Olymp

Emir Spahic vom hamburger SV erhielt aus Frankreich einen unrühmlichen Titel.
Emir Spahic vom hamburger SV erhielt aus Frankreich einen unrühmlichen Titel.(Foto: imago/Christian Schroedter)

Wer Emir Spahic bisher noch nicht kannte, dem wurde der Name spätestens am 8. April ein Begriff. Nach dem Pokalaus seiner Leverkusener gegen Bayern München ist der Bosnier gefrustet. Weil ihm zudem der Zugang zum Vip-Bereich verwehrt wird, schlägt Spahic einem Ordner ein paar Zähne aus. Auch auf dem Platz zeichnet sich die Spielweise des derzeitigen Hamburgers durch eine sehr körperbetonte Spielweise aus. Die französische Sportzeitung "L'Equipe" weiß das zu würdigen und bedenkt den 35-Jährigen mit dem zweiten Platz in der Liste der gewalttätigsten Fußballer des Jahres. In dieser Kategorie muss sich der Innenverteidiger lediglich Nigel de Jong vom AC Mailand geschlagen geben.

Als "provokant, aggressiv und gewalttätig" wird Diego Costa vom FC Chelsea bezeichnet und führt die Liste der Schwalben-Könige an. Danach folgen Sergio Busquets vom FC Barcelona, Bayern Münchens Arjen Robben und Mathieu Valbuena von Olympique Lyon. Zlatan Ibrahimovic von Paris Saint Germain teilt sich mit Reals Cristiano Ronaldo und Samir Nasri von Man City den Titel des arrogantesten Spielers. Wegen ihres schwierigen Charakters erhielten Nicklas Bendtner vom VfL Wolfsburg, Chelseas John Terry und Mario Balotelli vom AC Mailand in der "Ehrenkategorie" eine symbolische "Ehrung". (cri)

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Klopp findet Liverpool richtig "geil"

Neue Heimat, neues Glück: Das gilt für Jürgen Klopp in Liverpool.
Neue Heimat, neues Glück: Das gilt für Jürgen Klopp in Liverpool.(Foto: imago/Sportimage)

Jürgen Klopp hat nach seinen ersten Monaten beim FC Liverpool eine positive Bilanz gezogen. "Wir hatten schon ganz, ganz tolle Momente und Spiele, aber auch ein paar weniger gute Ergebnisse. Bis hierhin war alles komplett in Ordnung", sagte der Ex-BVB-Coach der Bild-Zeitung: "Fest steht: Der FC Liverpool ist ein richtig geiler Klub, und es macht riesig Spaß, hier zu arbeiten". Klopp hatte am 8. Oktober das Amt beim Traditionsklub angetreten. Am Mittwoch steht für den Tabellenzehnten beim AFC Sunderland (20.45 Uhr im n-tv.de-Liveticker) in der stressigen Weihnachtszeit schon das nächste Spiel in der Premier League an. Deswegen denkt der 48-Jährige auch über mögliche Verstärkungen nach: "Wir haben ein paar Verletzte und müssen überlegen, ob wir darauf reagieren oder nicht. Aber wir sind mit der Qualität des Kaders komplett einverstanden." (tno)

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Beleidigende Tweets: Barca-Spieler wird gefeuert

Beleidigende Tweets aus der Vergangenheit haben einen spanischen Fußball-Profi nach wenigen Stunden einen Job beim FC Barcelona gekostet. Real-Madrid-Fan Sergi Guardiola, Stürmer von AD Alcorcón, hatte gerade bei der drittklassigen B-Elf des Meisters unterschrieben, als empörte Barca-Fans alte Tweets von ihm herauskramten.

"Scheiß Katalanen!" und "Auf geht's, Madrid!" hatte der 24-Jährige im Jahr 2013 unter anderem getwittert. Als Barcelona davon Wind bekam, wurde der Vertrag umgehend aufgelöst - nach sieben Stunden. "Er hat sich in Tweets abfällig über den Verein und Katalonien geäußert", hieß es in der Begründung. (tno)

Quelle: n-tv.de

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