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Es geht doch: Das Spiel der Bayern kann wohl wie geplant stattfinden.
Es geht doch: Das Spiel der Bayern kann wohl wie geplant stattfinden.(Foto: imago/ActionPictures)

Chaos in Frankfurt programmiert: Bayern-Spiel findet trotz Streik statt

Entwarnung in Frankfurt: Das Spiel gegen Tabellenführer Bayern München kann wie geplant angepfiffen werden. Wegen des GDL-Streiks hatte es Bedenken gegeben. Generell gilt aber für alle Fußballfans am Wochenende: Viel Zeit einplanen.

Das Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem deutschen Meister Bayern München wird trotz des Bahnstreiks wie geplant über die Bühne gehen. Das teilten die Hessen nach einer Sitzung mit den öffentlichen Sicherheits- und Verantwortungsträgern mit. Weil die Frankfurter wegen des Bahnstreiks mit einem Verkehrschaos rechnen, war über eine mögliche Absage der Partie spekuliert worden.

Der eingeschränkte Bahnverkehr wird dazu führen, dass eine An- und Abreise mit Zügen oder S-Bahnen nicht möglich ist. Da die Parkflächen rund um die Commerzbank-Arena ohnehin, wie bei ausverkauften Spielen üblich, voll ausgelastet sind, stehen auch keine weiteren Ausweichflächen zur Bewältigung eines erhöhten Pkw-Aufkommens zur Verfügung. Das Stadiongelände wird aus diesem Grund bereits vier Stunden vor Spielbeginn geöffnet.

"Viel Zeit einplanen"

Bislang hatten die Vereine der Bundesliga keine Probleme wegen des Streiks erwartet. Einige Vereine organisieren Shuttle-Services für ihre Fans, so wie Mainz 05, das in Leverkusen antreten muss. Der HSV, in Wolfsburg im Einsatz, hat seinen Anhängern für den Notfall Ersatzbusse versprochen.

In Berlin fährt das Gros der Fans normalerweise mit der S-Bahn zum Olympiastadion. Nun soll die U-Bahn in verstärkter Taktung fahren, auch so lange, bis das Stadion leer ist. Der Verein warnte seine Fans jedoch vor: "Viel Zeit einplanen. Auf dem Hin- und Rückweg wird es eng."

Insgesamt werden vom Streik rund 100.000 Anhänger der Erst- und Zweitligisten, die ihre Teams begleiten wollen, betroffen sein. Allein die Fans der neun Bundesligisten, die auswärts antreten, müssen insgesamt 6400 Kilometer zurücklegen. Da die Schiene keine verlässliche Option ist, geht es auf die Straße.

Quelle: n-tv.de

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