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Holger Badstuber, Pechvogel.
Holger Badstuber, Pechvogel.(Foto: dpa)

Schock für FC Bayern und Bundesliga: Holger Badstuber verletzt sich erneut schwer

Immer wieder fehlt Holger Badstuber dem FC Bayern in den letzten Jahren mit schweren Verletzungen. Jetzt erwischt es ihn erneut, eine Sprunggelenksfraktur ist der nächste bittere Rückschlag. Das trifft seinen Verein, bewegt aber auch die Bundesliga-Konkurrenz.

Bayern-Verteidiger Holger Badstuber bleibt der große Pechvogel der Fußball-Bundesliga. Der 26-Jährige hat sich im Abschlusstraining für die Partie beim FC Augsburg das Sprunggelenk gebrochen und fällt drei Monate aus. Das teilte der FC Bayern mit. Damit ist die Saison für Badstuber, der in München bereits operiert wurde, vorzeitig beendet. Auch der Traum von einer Teilnahme an der Europameisterschaft in Frankreich ist praktisch vorbei.

Das erneut krasse Verletzungspech des Bayern-Verteidigers lässt auch die Konkurrenz nicht kalt. "Ein @Badstuber steht immer wieder auf - Gute Besserung aus Dortmund!", twitterte Borussia Dortmund nur wenige Minuten nach der Mitteilung des FC Bayern München, dass sich Badstuber das Sprunggelenk gebrochen hat. Andere Klubs und viele Fans schlossen sich den Genesungswünschen unter den Hashtags #niemalsaufgeben und #miasanholger an.

Der Abwehrspieler hatte sich in seiner Karriere schon zwei Kreuzbandrisse und mehrere weitere Verletzungen zugezogen. Erst im November gab er nach einem Oberschenkelmuskelriss und einer knapp siebenmonatigen Zwangspause ein Comeback beim Rekordmeister. Die neue Verletzung habe Badstuber ohne Fremdeinwirkung erlitten, hieß es. Offenbar blieb er bei einer Grätsche im Rasen hängen.

Auch den FC Bayern trifft die Verletzung hart. Jérôme Boateng und Javi Martinez fallen bereits langfristig aus, auch Medhi Benatia wurde in den Vergangenheit immer wieder von Blessuren zurückgeworfen und fehlt seit Mitte Dezember wegen einer Muskelverletzung. Daher hatten die Münchner kurzfristig Serdar Tasci ausgeliehen - doch auch der konnte wegen einer Kopfverletzung noch nicht mitwirken.

Quelle: n-tv.de

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