Sport
Stürmer Max Kruse wechselt von Borussia Mönchengladbach zum VfL Wolfsburg.
Stürmer Max Kruse wechselt von Borussia Mönchengladbach zum VfL Wolfsburg.(Foto: picture alliance / dpa)

Max Kruse über WM und Wolfsburg: "Ich bin ein Typ, der in die Zukunft schaut"

Auch wenn Stürmer Max Kruse die WM-Nominierung vor Jahresfrist verpasst hat, blickt er positiv auf seine Zukunft. Sowohl mit der DFB-Elf als auch bei seinem künftigen Verein, dem VfL Wolfsburg, malt sich der 27-Jährige gute Chancen aus.

Max Kruse sieht sich trotz der verpassten WM-Teilnahme vor Jahresfrist als Bestandteil der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Mein Ziel war es, konstant bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, und das habe ich bis auf die WM geschafft, also bin ich auf dem Niveau angekommen", sagte der Stürmer von Champions-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er steht heute im Aufgebot des Weltmeister-Teams im EM-Qualifikationsspiel im portugiesischen Faro gegen Gibraltar.

Dem Triumph seiner Kollegen beim WM-Turnier 2014 in Brasilien trauert der 27-Jährige nicht nach: "Ich bin eher ein Typ, der in die Zukunft schaut und nicht in der Vergangenheit lebt. Ich glaube an mich, weil ich weiß, dass ich eine gewisse Qualität habe und dass das Team hinter mir steht. Das hilft mir, dass ich sage: Irgendwann kommt meine Zeit."

Weitere Schritte in diese Richtung erhofft er sich von seinem bevorstehenden Wechsel zum Pokalsieger und Vize-Meister VfL Wolfsburg: "Wolfsburg ist sicher auf die kommenden Jahre gesehen eine der Mannschaften, die Bayern München vielleicht noch einmal angreifen können." Seinen Abschied aus Gladbach begründete Kruse denn auch mit der "noch besseren Perspektive" auf Titelgewinne mit den Niedersachsen als mit der Borussia.

Dennoch warnte der Angreifer, der für Mönchengladbach in der beendeten Spielzeit in 42 Pflichtspielen 13 Treffer erzielt hat, vor überzogenen Erwartungen an seine künftige Mannschaft: "Es muss schon viel funktionieren, um die Bayern wirklich angreifen zu können. In den nächsten drei, vier Jahren wollen wir das sicher versuchen. Zu sagen, das muss schon dieses Jahr sein, wäre aber ein bisschen der falsche Weg."

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen