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Sami Khedira muss zwei bis drei Wochen pausieren. Das dürfte das Aus für Juventus' Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern in der Champions League bedeuten.
Sami Khedira muss zwei bis drei Wochen pausieren. Das dürfte das Aus für Juventus' Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern in der Champions League bedeuten.(Foto: AP)

++ Fußball, Transfers, Gerüchte ++: Juventus bangt gegen FC Bayern um Khedira

Für die Young Boys Bern ist der Hamburger SV selbst Schuld am geplatzten Sanogo-Transfer. Nick Proschwitz erklärt die "Penis-Affäre" aus seiner Sicht. Ein umworbener Youngster gibt sich äußerst bescheiden und für die Bayern gibt's schlechte Nachrichten.

Juventus Turins deutscher Fußball-Weltmeister Sami Khedira droht das Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den FC Bayern München zu verpassen. Der 28-Jährige falle mit einer Adduktorenverletzung für zwei bis drei Wochen aus, teilte der italienische Klub mit. Das Hinspiel gegen den deutschen Rekordmeister am 23. Februar könnte damit noch zu früh kommen für den Mittelfeldspieler. Im Rückspiel in München am 16. März dürfte der Nationalspieler seinem Club hingegen wieder zur Verfügung stehen. Khedira war beim 4:0-Sieg gegen Chievo Verona am vergangenen Sonntag in der Halbzeitpause zunächst aus Vorsichtsgründen ausgewechselt werden.

Da die Beschwerden des Ex-Bundesligaprofis im rechten Oberschenkel jedoch anhielten, wurde er genauer untersucht. Dabei wurde die Adduktorenverletzung festgestellt. Der im Sommer ablösefrei von Real Madrid nach Turin gewechselte Khedira hat in dieser Saison schon mehrmals wegen Muskelproblemen und Verletzungen pausieren müssen. Dennoch ist er in seiner ersten Spielzeit in Italien mit bislang drei Toren zu einem enorm wichtigen Spieler für Juventus geworden. Mit Khedira in der Startelf hat der Champions-League-Finalist noch kein Spiel verloren. (cwo)

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Staatsanwaltschaft klagt Gladbach-Fan an

Versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung: Sou lautet die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen einen Gladbach-Fan. Der 29-Jährige habe vor dem Bundesliga-Spiel gegen Darmstadt 98 nach einer Schubserei einem anderem Zuschauer mit dem Spann ins Gesicht getreten. "Daraufhin hat der Geschädigte das Bewusstsein verloren, ist nach hinten gefallen und mit dem Kopf auf dem Pflaster aufgeschlagen", sagte Staatsanwalt Stefan Lingens. Das Opfer soll Hirnverletzungen erlitten haben, aber wohl keine bleibende Schäden davontragen. Das Amtsgericht habe den Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. (cwo)

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Martínez fehlt den Bayern vier Wochen

Bayern München muss rund vier Wochen auf Defensivspieler Javi Martínez verzichten. Der 27 Jahre alte Spanier wurde in Barcelona am linken Knie operiert. Bei Martínez wurde nach Angaben des deutschen Fußball-Rekordmeisters ein "kleiner Meniskusschaden" behoben. Martínez fällt damit definitiv für das Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Juventus Turin am 23. Februar aus. Für das Rückspiel am 16. März könnte der spanische Nationalspieler wieder dabei sein, sollte er wirklich nur vier Wochen ausfallen. (tno)

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Embolo: "27 Millionen bin ich nicht wert"

Breel Embolo gibt sich extrem bescheiden. Eine Ablöse von 27 Millionen für sich findet er völlig überzogen.
Breel Embolo gibt sich extrem bescheiden. Eine Ablöse von 27 Millionen für sich findet er völlig überzogen.(Foto: dpa)

In der Winterpause hat der VfL Wolfsburg alles versucht, um sich die Dienste von Breel Embolo zu sicher. Für das Supertalent des FC Basel wollten die Niedersachen angeblich bis zu 27 Millionen Euro bezahlen. Ein irrwitzige Summe. Das findet der Umworbene auch selbst, wie er in einem Interview mit dem Schweizer "Blick" erklärte: "Das bin ich nicht wert, das sind Zahlen, die ausgeworfen werden. Am Schluss bin ich der Breel, und das versuche ich auf dem Platz immer wieder zu bestätigen".

Den geplatzten Wechsel nimmt der Angreifer, der gerade zum besten und beliebtesten Spieler der Schweizer Super League gewählt wurde, gelassen hin: "Das war ein Teamentscheid. Wir haben viel geredet, mit der Familie, mit dem Präsidenten, mit dem Verein. Am Schluss ist eine Entscheidung gefallen. Ich bin da positiv und überzeugt, dass sie mir weiterhilft." Wie lange Embolo allerdings noch für den FC Basel kickt, ist unklar: der VfL Wolfsburg hat für den Sommer den nächsten Abwerbeversuch angekündigt. (tno)

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Proschwitz: "Penis-Affäre war Jungenstreich"

Nick Proschwitz fühlt sich in der "Penis-Affäre" ungerecht behandelt.
Nick Proschwitz fühlt sich in der "Penis-Affäre" ungerecht behandelt.(Foto: imago/Eibner)

Für Nick Proschwitz war die "Penis-Affäre" nur "ein Jungenstreich": Der beim Zweitligisten SC Paderborn suspendierte und zum belgischen Erstligisten VV St. Truiden geflüchtete Angreifer hat sich im Interview mit Sport1 nach dem Eklat im Trainingslager verteidigt und fühlt sich ungerecht behandelt. "Ich war geschockt, wie die Medien diese ganze Geschichte ausgeschlachtet haben", sagte der 29-Jährige.

Proschwitz gab zu, sich beim Abschlussabend im türkischen Belek in der Sportsbar eines Fünf-Sterne-Hotels in Anwesenheit einer Frau "entblößt" zu haben - allerdings "nicht vor ihr, sondern vor einem Kollegen. Das war wirklich nur eine Art Jungenstreich". Die Frau "hatte von meiner Seite aus nichts zu befürchten". Das anschließende Gespräch mit Paderborns Präsident Wilfried Finke "war so, wie wenn man früher als Schuljunge vor dem Rektor antreten musste", so Proschwitz: "Ich will nicht nachtreten, aber in meinen Augen hat Herr Finke leider zu schnell geurteilt." (tno)

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Zweitliga-Schlusslicht Duisburg rüstet nach

Neu-Zebra: Baris Özbek.
Neu-Zebra: Baris Özbek.(Foto: dapd)

Schlusslicht MSV Duisburg hat für den Abstiegskampf der 2. Bundesliga noch einmal personell nachgerüstet. Die Meidericher verpflichteten Mittelfeldspieler Baris Özbek vom türkischen Erstligisten Kayserispor und Torhüter Seny Timothy Dieng vom Schweizer Rekordmeister Grasshopper Zürich. Beide Spieler kommen ablösefrei an die Wedau und unterschrieben Verträge bis zum Saisonende beim abgeschlagenen Tabellenletzten, Diengs Kontrakt enthält außerdem eine Option auf eine weitere Saison. (tno)

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Ben-Hatira geht auf Weiser los

Der Tunesier Änis Ben-Hatira muss die Hertha verlassen.
Der Tunesier Änis Ben-Hatira muss die Hertha verlassen.(Foto: imago/Metodi Popow)

Der Last-Minute-Wechsel von Änis Ben-Hatira zu Eintracht Frankfurt steht Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung des Profis mit seinem bisherigen Teamkollegen Mitchell Weiser. Nach Informationen von "Bild" und "BZ" online war es am Samstag auf der Rückreise der Herthaner aus Bremen (3:3) im hinteren Teil des Teambusses nach Diskussionen zu einer Auseinandersetzung zwischen Weiser und dem Deutsch-Tunesier gegenkommen, bei der Ben-Hatira handgreiflich wurde.

Der Hauptstadtclub "hat darauf sofort reagiert und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Denn Fairness, Anstand, Respekt und Teamgeist gehören bei uns zu den wichtigsten Grundsätzen im Verein", heißt es in der Hertha-Erklärung. Die Verantwortlichen, die vorne im Bus saßen, hatten von der Rangelei erst nach Ankunft in Berlin erfahren. Ben-Hatiras neuer Chef bei Eintracht Frankfurt, Sportdirektor Bruno Hübner, bestätigte der "Bild": "Wir wussten von dem Vorfall. Das sollte im Mannschaftssport nicht passieren, passiert aber halt trotzdem. Für ihn ist Frankfurt ein Neustart, wir glauben, dass er unserer Mannschaft hilft." (jgu)

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Bern weist Schuld an HSV-Posse von sich

Sekou Sanogo hatte beim HSV bereits den Medizin-Check bestanden, dann platzt der Wechsel in letzter Sekunde.
Sekou Sanogo hatte beim HSV bereits den Medizin-Check bestanden, dann platzt der Wechsel in letzter Sekunde.(Foto: picture alliance / dpa)

In der Posse um den geplatzten Last-Minute-Wechsel von Sekou Sanogo (26) zum Hamburger SV sind sich die Young Boys Bern keiner Schuld bewusst. Laut YB-Sportchef Fredy Bickel seien die nötigen Unterlagen am Montag um 17.51 Uhr und um 17.54 Uhr zweimal rechtzeitig per E-Mail zu den Hanseaten geschickt worden. Zuvor hätte der HSV-Sportdirektor Peter Knäbel die Schweizer gebeten "die Vereinbarung aufzusetzen, er komme nicht mehr dazu", sagte Bickel der Zeitung "Blick". Schließlich scheiterte der Transfer, weil die Papiere nicht bis zum Schluss des Winter-Transferfensters am Montag um 18.00 Uhr bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorlagen. Knäbel hatte dafür den Schweizern die Verantwortung gegeben. "Leider wurden die für den Transfer erforderlichen Dokumente in Bern zu spät versendet und erreichten uns nach 18.00 Uhr", hatte der 49-Jährige am Montag gesagt: "Das ist sehr ärgerlich. Mir tut es leid für den Spieler, der gerne für den HSV gespielt hätte." Sanogo, ein defensiver Mittelfeldspieler aus der Elfenbeinküste, hatte laut Berichten bereits den Medizincheck in Hamburg absolviert, muss nun aber in Bern bleiben. Mit den beiden Angreifern Josip Drmic (23, Leihe) und Nabil Bahoui (24) blieb es damit bei zwei Verpflichtungen der Hanseaten am letzten Tag des Transferfensters.(jgu)

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Messi hat keine Lust auf Olympia

Statt Olympia will Messi lieber die Copa America gewinnen.
Statt Olympia will Messi lieber die Copa America gewinnen.(Foto: AP)

Weltfußballer Lionel Messi vom Champions-League-Sieger FC Barcelona wird nicht am olympischen Fußball-Turnier im August in Brasilien teilnehmen. Dies bestätigte der argentinische Nationalcoach Gerardo Martino in einem Interview. Für den 28-jährigen Messi habe die Teilnahme an der Copa America im Juni Vorrang, so der Fußballlehrer.
Das olympische Fußballturnier beginnt am 3. August, wenige Wochen vor dem Start der neuen Saison in der Primera Division. Argentiniens Superstar Messi wird stattdessen ab 3. Juni (bis 26. Juni) bei der Copa America in den USA für den Vize-Weltmeister auflaufen. Seit 1993 warten die Gauchos vergeblich auf einen Triumph bei der Südamerika-Meisterschaft. Messi gehörte 2008 in Peking dem argentinischen Olympia-Goldmedaillenteam an. Das Barca-Ass hätte bei Olympia als dann 29-Jähriger einer von drei Akteuren, die älter als 23 Jahre sind, sein können. (jgu)

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City zahlt Guardiola offenbar Rekordgehalt

Die britische Zeitung "The Guardian" berichtet, dass Manchester City Pep Guardiola künftig ein Jahresgehalt von rund 20 Millionen Euro zahlt. Bei den Bayern bezieht Guardiola momentan 17 Millionen Euro - allerdings kann es sich City durchaus leisten, einem der derzeit meistgefragtesten Trainer der Welt den Transfer finanziell schmackhaft zu machen. City gilt als einer der reichsten Clubs der Welt, dank eines rekordverdächtigen Fernsehrechte-Deals werden die Rücklagen des Premierleague-Clubs in der nächsten Saison noch weiter steigen. Wenn der Spanier im Sommer den Job vom scheidenden Pelligirini übernimmt, sollen dem Noch-Bayern-Coach deshalb rund 150 Millionen Pfund für Neueinkäufe zur Verfügung stehen, schreibt der "Guardian".(jgu)

Quelle: n-tv.de

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