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Sponsor für die Trainingskleidung: Man United kassiert kräftig ab

Manchester United setzt in der Vermarktung Maßstäbe. Der englische Rekordmeister schließt einen Sponsorenvertrag für seine Trainingsleibchen ab, der mindestens 14 deutsche Fußball-Erstligisten neidisch macht. Weil er wesentlich lukrativer ist, als ihre eigenen Verträge für das Brustsponsoring.

Die Stars des englischen Fußballmeisters Manchester United laufen künftig auch im Training mit dem Banner eines potenten Sponsors auf: Der Premier-League-Club machte eine Vereinbarung mit dem deutschen Logistikdienstleister DHL öffentlich, die über vier Jahre läuft. Der Vertrag soll den Briten rund 40 Millionen Pfund (etwa 45 Millionen Euro) einbringen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf informierte Kreise berichtete.

Damit würde Manchester mit der Vermarktung seiner Trainingsleibchen mehr verdienen als 14 Fußball-Bundesligisten mit ihren Trikotsponsorverträgen. Auch für englische Verhältnisse ist der Kontrakt beispiellos lukrativ. Nur fünf Premier-League-Klubs verdienen laut "Guardian" mit ihrem Brustsponsor mehr als United mit seinem DHL-Kontrakt.

Als Gegenleistung tragen die Profis von Trainer Alex Ferguson, die Reservemannschaft und die Jugendspieler bei ihren Übungseinheiten demnächst Trainingsbekleidung mit DHL-Werbung, allerdings nur in England. Das Unternehmen gehört zur Deutschen Post. Nach Angaben des Clubs ist es die erste derartige Kooperation im englischen Fußball. Der DHL-Deal demonstriere Uniteds Rolle als "innovativster und erfolgreichster" englischer Verein, sagte der kaufmännische Direktor Richard Arnold.

Hauptsponsor Aon soll geschätzte 80 Millionen Pfund dafür zahlen, dass Wayne Rooney & Co. bei ihren Spielen das Logo des Versicherers auf dem Trikot tragen. Der Vertrag läuft bis 2014.

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Quelle: n-tv.de

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