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Einer fehlt: Werder-Coach Thomas Schaaf sitzt mit Mediendirektor Tino Polster bei der Pressekonferenz. der Platz von Ex-Manager Klaus Allofs bleibt frei.
Einer fehlt: Werder-Coach Thomas Schaaf sitzt mit Mediendirektor Tino Polster bei der Pressekonferenz. der Platz von Ex-Manager Klaus Allofs bleibt frei.(Foto: dapd)

Abschied ausgeschlossen: Schaaf bekennt sich zu Werder

Sein langjähriger Vertrauensmann Klaus Allofs ist weg, Thomas Schaaf will bleiben. Der Trainer von Werder Bremen weist alle Spekulationen über seinen bevorstehenden Abschied aus Bremen zurück. Schaaf räumt aber ein, dass ihn Allofs' Entscheidung durchaus beschäftigt habe.

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf hat sich nach dem Abgang von Manager Klaus Allofs erneut zu seinem Club bekannt. Ein eigener Wechsel etwa zu Allofs' neuem Verein VfL Wolfsburg komme für ihn nicht infrage, bekräftigte Schaaf in Bremen.

Schaaf und Allofs hatten in Bremen seit 1999 zusammengearbeitet.
Schaaf und Allofs hatten in Bremen seit 1999 zusammengearbeitet.(Foto: dpa)

 "Es ist so, dass Klaus Allofs eine Entscheidung getroffen hat. Ich aber bin hier. Ich sitze hier und mache hier meine Arbeit und das werde ich auch weiterhin tun", sagte Schaaf vor dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (15.30 Uhr) am Sonntag.

Schaaf räumte jedoch ein, dass die Turbulenzen der vergangenen Tage nicht spurlos an ihm vorbeigegangen sind. "In einer solchen Situation verliert man sich auch mal zwischendurch in Gedanken. Viele Dinge waren automatisiert, das wird sich jetzt neu gestalten", sagte der Coach. Gegen die Fortuna wird er zum ersten Mal seit 13 Jahren nicht neben Allofs auf der Bank des Bremer Fußball-Bundesligisten sitzen wird.

Der frühere Werder-Profi Frank Baumann, der als bisheriger Allofs-Assistent zunächst einen Teil dessen Aufgaben übernommen hat, wird dann nicht neben Schaaf sitzen. "Weil das nicht sein Part ist", begründete der Coach.

"Ich bin begeistert von der Art, wie er den Wechsel nach seiner Karriere gestaltet hat. Aber es ist nicht sein Bereich, auf der Bank zu sitzen. Das hat er vorher nicht getan, und das wird er jetzt auch nicht machen. Das ist vollkommen normal."

Bremen - Düsseldorf (Sonntag, 15.30 Uhr)

Bremen: Mielitz - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz Junuzovic - Arnautovic, Hunt, de Bruyne, Elia - Petersen
Düsseldorf: Giefer - Levels, Langeneke, Juanan, van den Bergh - Bodzek, Lambertz - Garbuschewski, Ilsö, Bellinghausen - Kruse
Schiedsrichter: Sippel (München)

Quelle: n-tv.de

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