Abschied ausgeschlossen: Schaaf bekennt sich zu Werder
Sein langjähriger Vertrauensmann Klaus Allofs ist weg, Thomas Schaaf will bleiben. Der Trainer von Werder Bremen weist alle Spekulationen über seinen bevorstehenden Abschied aus Bremen zurück. Schaaf räumt aber ein, dass ihn Allofs' Entscheidung durchaus beschäftigt habe.
Werder Bremens Trainer ThomasSchaaf hat sich nach dem Abgang von Manager Klaus Allofs erneut zu seinem Club bekannt.Ein eigener Wechsel etwa zu Allofs' neuem Verein VfL Wolfsburg komme für ihn nichtinfrage, bekräftigte Schaaf in Bremen.
"Es ist so, dass Klaus Allofs eine Entscheidunggetroffen hat. Ich aber bin hier. Ich sitze hier und mache hier meine Arbeit unddas werde ich auch weiterhin tun", sagte Schaaf vor dem Heimspiel gegen FortunaDüsseldorf (15.30 Uhr) am Sonntag.
Schaaf räumte jedoch ein, dass die Turbulenzen der vergangenen Tage nicht spurlos an ihm vorbeigegangen sind. "In einer solchenSituation verliert man sich auch mal zwischendurch in Gedanken. Viele Dinge warenautomatisiert, das wird sich jetzt neu gestalten", sagte der Coach. Gegen die Fortuna wird er zum ersten Mal seit 13 Jahren nicht neben Allofs auf derBank des Bremer Fußball-Bundesligisten sitzen wird.
Der frühere Werder-ProfiFrank Baumann, der als bisheriger Allofs-Assistent zunächst einen Teil dessen Aufgabenübernommen hat, wird dann nicht neben Schaaf sitzen. "Weil das nichtsein Part ist", begründete der Coach.
"Ich bin begeistertvon der Art, wie er den Wechsel nach seiner Karriere gestaltet hat. Aber es istnicht sein Bereich, auf der Bank zu sitzen. Das hat er vorher nicht getan, und daswird er jetzt auch nicht machen. Das ist vollkommen normal."
Bremen - Düsseldorf (Sonntag, 15.30 Uhr)
Bremen: Mielitz -Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Schmitz Junuzovic - Arnautovic, Hunt, de Bruyne,Elia - Petersen
Düsseldorf: Giefer- Levels, Langeneke, Juanan, van den Bergh - Bodzek, Lambertz - Garbuschewski, Ilsö,Bellinghausen - Kruse
Schiedsrichter: Sippel (München)
Quelle: n-tv.de

