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Schönes Symbolbild, gell?
Schönes Symbolbild, gell?(Foto: imago/Hübner)

Sturmhaube & Schreckschusswaffe: Talente von Hannover 96 planten Raub

Drei Nachwuchskicker des Bundesligisten Hannover 96 sollen einen Überfall geplant haben. Die Polizei findet bei ihnen die dafür nötigen Utensilien, inklusive gestohlener Auto-Kennzeichen. Der Verein ist entsetzt und feuert die Spieler, die gestanden haben sollen.

Wegen eines geplanten Raubüberfalls auf eine Spielhalle haben drei Nachwuchsfußballer von Hannover 96 beim abstiegsbedrohten Bundesligisten keine Zukunft mehr. Das Trio aus der U19 sei mit sofortiger Wirkung suspendiert worden, sagte ein Klubsprecher und bestätigte Medienberichte. Wie die Polizei in Nienburg berichtete, wollten die 18 und 19 Jahre alten Männer eine Spielhalle in Lauenau im Kreis Schaumburg überfallen.

Hintergrund sollen Medienberichten zufolge Spielschulden gewesen sein. Warum es letztlich nicht zu dem Raub kam, ließ die Polizei wegen der noch laufenden Ermittlungen zunächst offen. Gegen die Heranwachsenden werde aber nicht nur wegen versuchten Raubes, sondern auch wegen Kennzeichendiebstahl und Urkundenfälschung ermittelt, sagte eine Sprecherin.

Die Polizei war dem Trio auf die Spur gekommen, weil es mit dem möglichen Tatauto in Hannover im absoluten Halteverbot stand. Dabei stellte sich heraus, dass sich an dem Auto, das dem Vater eines Verdächtigen gehört, unterschiedliche gestohlene Kennzeichen befanden. Im Fahrzeug fand die Polizei eine Sturmhaube, Schals, Handschuhe und einen Schreckschussrevolver. Nach Medienberichten soll das Trio den geplanten Raubüberfall gestanden haben. Hannover 96 sei über die Vorfälle informiert, sagte der Klubsprecher. Man habe nach einem Gespräch mit den Spielern die Konsequenzen gezogen und sie suspendiert.

Quelle: n-tv.de

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