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Glücklich in Oberhausen: Dieser Apple-Fan war einer der ersten, die ein iPhone 5s ergattern konnten.
Glücklich in Oberhausen: Dieser Apple-Fan war einer der ersten, die ein iPhone 5s ergattern konnten.(Foto: AP)

Verkaufsstart von iPhone 5s und iPhone 5c: Apple-Fans warten, frieren und jubeln

Auch wenn im Vorfeld viele Experten getippt hatten, die neuen iPhones seien dafür nicht attraktiv genug, übernachten auch diesmal weltweit tausende Fans vor den Apple Stores oder stehen sich die Füße platt, um unter den Ersten zu sein, die eines der Smartphones in den Händen halten dürfen. Auch online ist der Andrang groß.

Der Verkauf von Apples neuen iPhone-Modellen ist mit den üblichen Schlangen vor den Läden und Lieferengpässen gestartet. Vor dem Berliner Apple Store am Kurfürstendamm warteten am frühen Morgen trotz nasskalten Wetters rund 300 Leute, in München etwa doppelt so viele.

Online gingen die Lieferzeiten beim neuen Top-Modell iPhone 5s schnell auf bis zu zehn Tage hoch, inzwischen gibt Apple nur noch Oktober als Versandtermin an. Das etwas günstigere iPhone 5c ist dagegen noch in einem bis drei Tagen verfügbar. In den Läden ging laut Berichten besonders schnell das iPhone 5s in der neuen Farbe Gold zur Neige, vor allem Asiaten scheinen von der neuen Farbe begeistert zu sein.

"Wir sind nicht im Ramsch-Geschäft"

Auch vor dem Berliner Apple Store warteten rund 300 Menschen geduldig auf den Verkaufsstart.
Auch vor dem Berliner Apple Store warteten rund 300 Menschen geduldig auf den Verkaufsstart.(Foto: imago stock&people)

Apple bringt erstmals gleichzeitig zwei neue iPhone-Modelle auf den Markt. Das teurere iPhone 5s sieht äußerlich aus wie das Vorgänger-Modell, hat aber einen deutlich schnelleren Chip, eine verbesserte Kamera und einen Fingerabdruck-Scanner. Das 100 Euro billigere iPhone 5c bekam ein Gehäuse aus Plastik. In dem Gerät ist weitgehend Technik aus dem ein Jahr alten iPhone 5 zu finden. Apple verkauft das Plastik-Modell deutlich teurer, als es viele Experten zuvor erwartet hatten. Daher wartet die Branche mit Interesse darauf, wie groß der Ansturm auf die neuen iPhones diesmal ausfallen wird.

Apple-Chef Tim Cook verteidigte zum Marktstart die Preispolitik. "Wir hatten nie das Ziel, ein Günstig-Telefon zu bauen", sagte er dem US-Magazin "Bloomberg Businessweek". Apple sei nicht an Marktanteilen bei billigen Smartphones interessiert: "Ein großer Teil des Marktes ist immer Ramsch. Wir sind nicht im Ramsch-Geschäft." Stattdessen wolle Cook "wie verrückt" um anspruchsvollere Kunden kämpfen.

Sicher oder unsicher?

Unterdessen wurde die erste Sicherheitslücke in dem neuen Betriebssystem iOS 7 bekannt, das Apple zum Start der neuen iPhones auch für ältere Geräte verfügbar machte. Man kann auch bei einem gesperrten Gerät über das neue Kontrollzentrum mit den wichtigsten Einstellungen an die Fotos gelangen, wie ein Hobby-Sicherheitsforscher feststellte. Allerdings sind dafür mehrere Schritte nötig und ein Nutzer kann den Zugang zum Kontrollzentrum mit den wichtigsten Einstellungen auch einfach blockieren. Apple bestätigte dem Tech-Blog "TechCrunch" das Problem und will es bei einem Software-Update beheben.

Hackern lässt zugleich die Fingerabdruck-Erkennung im Top-Modell iPhone 5s keine Ruhe. Während Apple betont, dass alle Daten absolut sicher seien, wurde im Internet ein Preis für denjenigen ausgeschrieben, der das System "Touch ID" knacken könne. Apple speichert im Gerät nicht den Fingerabdruck, sondern nur einen daraus erzeugten Code. Der Konzern versichert, dass daraus kein Fingerabdruck rekonstruiert werden könne und die verschlüsselte Zahlenkombination nur auf dem einen Gerät gelte.

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Quelle: n-tv.de

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