Technik

Offiziell nicht von MicrosoftBilder von Pink-Handys

25.09.2009, 12:51 Uhr

Das Gadget-Blog Gizmodo hat Bilder veröffentlicht, die die ersten beiden Modelle von Microsofts Smartphone-Projekt "Pink" zeigen sollen.

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"Turtle" ist eine runde Sache. (Foto: Gizmodo)

Das Gadget-Blog Gizmodo hat Bilder veröffentlicht, die die ersten beiden Modelle von Microsofts Smartphone-Projekt "Pink" zeigen sollen.

"Turtle" und "Pure" sind offensichtlich Slider mit großer QWERTY-Tastatur. Die Tasten sind mit viel Abstand angeordnet und scheinen auch für größere Finger gut geeignet zu sein. Beide Modelle sind aus Plastik. Die Smartphones zeichnen sich durch runde Formen aus, wobei "Turtle" geschlossen tatsächlich an einen Schildkrötenpanzer erinnert.

Laut Gizmodo sollen die Microsoft-Handys von Sharp hergestellt werden. Die Japaner haben bereits die Sidekick-Hardware für den Telefon-Hersteller Danger produziert, den Microsoft vor zwei Jahren gekauft hat.

Laut ZDNet.de sind die Pink-Modelle als Nachfolger der Sidekick-Telefone gedacht und werden nicht unter der Marke "Microsoft" verkauft. Die zitierten Quellen gehen davon aus, dass "Turtle" und "Pure" nicht vor Ende kommenden Jahres auf den Markt kommen.

Ballmer: Keine eigene Marke

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat klargestellt, dass der Konzern nicht an einem Smartphone unter eigener Marke arbeitet. Man konzentriere sich darauf, Software für solche Geräte anzubieten und damit große Stückzahlen zu erreichen, sagte Ballmer in einem Interview mit dem amerikanischen Technologie-Blog Techcrunch. In der IT-Branche kursieren seit Monaten Spekulationen, dass der Windows-Hersteller unter dem Codenamen "Project Pink" ein eigenes Gerät entwickelt.

"Smartphones sind kein Nischenmarkt", betonte Ballmer. "Es ist unwahrscheinlich, dass ein einzelner vertikal integrierter Hersteller den Markt dominiert", sagte er in Bezug auf Anbieter wie Apple und Research in Motion, die Geräte wie das iPhone und den BlackBerry von der Hardware bis zur Software komplett selbst in der Hand haben. Auch wenn diese Erfolg hätten, sei für Microsoft der Verkauf von Software in großen Stückzahlen der richtige Weg.

Quelle: kwe