Technik

Der PC hat's immer schwerer: Billig-Tablets boomen

Das steigende Interesse an Smartphones und Tablets mischt die Karten in der PC-Branche neu.
Das steigende Interesse an Smartphones und Tablets mischt die Karten in der PC-Branche neu.

Verbraucher greifen laut Marktforschern weltweit verstärkt zu günstigeren Tablet-Computern. Zusammen mit der Flaute im PC-Geschäft bremse das aktuell das Wachstum der IT-Ausgaben. Konsumenten und Unternehmen werden in diesem Jahr 666 Milliarden Dollar für Geräte wie Smartphones, Tablets, Drucker oder Personal Computer ausgeben, schätzt die Marktforschungsfirma Gartner. Das sind 50 Milliarden weniger als zuvor erwartet. "Der Übergang vom PC zum Tablet läuft schneller als wir gedacht haben", sagte Gartner-Analyst Richard Gordon.

Die 666 Milliarden Dollar bedeuten im Vergleich zu 2012 zwar immer noch ein Plus von 6,3 Prozent. Ein großer Teil davon geht aber auf Währungseffekte durch einen schwächeren Dollar-Kurs zurück. "Im Tablet-Markt gibt es mehr Preisdruck durch Android-Geräte sowie günstigere Modelle in Wachstumsmärkten", betonte Gordon. Gartner rechnet für die nächste Zeit mit einem jährlichen Wachstum der Geräte-Ausgaben von 4,5 Prozent - deutlich weniger als die zuvor geschätzten 6,4 Prozent.

Insgesamt steigen die weltweiten IT-Ausgaben in diesem Jahr laut Gartner um 4,2 Prozent auf 3,7 Billionen Dollar. Den Löwenanteil machen mit 1,7 Billionen Dollar Telekommunikationsdienste aus. Sie dürften in diesem Jahr um 2,4 Prozent zulegen, weil mobile Datendienste die Rückgänge bei Sprachtelefonie mehr als ausgleichen.

Quelle: n-tv.de

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