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Fliegende Kugeldämonen - eine typische "Doom"-Szene in aktuellem grafischen Gewand.
Fliegende Kugeldämonen - eine typische "Doom"-Szene in aktuellem grafischen Gewand.(Foto: Bethesda)

"Doom" hat endlich einen Termin: Das Jüngste Gericht verhandelt bald

Der neue Teil der legendären Ego-Shooter-Reihe "Doom" bekommt einen Veröffentlichungstermin. Und ganz ehrlich: Dieses Jahr kam auch nur ein Tag infrage. Dazu gibt es einen frischen Trailer mit viel Pixelblut.

"Doom" wird offenbar Realität - auch wenn es manch einer nicht mehr geglaubt hatte. Der neue Teil wird ein frischer Aufguss des Ego-Shooters von id Software, der noch heute die Augen von Spielefans aufleuchten lässt. In der Mischung aus Dantes Inferno und Science Fiction kämpft sich der Spieler als Marine durch Horden von Dämonen. Nun ist klar: Das Jüngste Gericht ist nicht mehr fern.

Einer der menschlicheren Zeitgenossen im neuen "Doom".
Einer der menschlicheren Zeitgenossen im neuen "Doom".(Foto: Bethesda)

Publisher Bethesda hat für den denkwürdigen Tag den stilechtesten Termin gewählt, den es dieses Jahr gibt: den 13. Mai. Es ist ein Freitag, und zwar der einzige, der 2016 auf einen 13. fällt.

Ein neuer Trailer zeigt, was das bedeutet: Die Tore der Hölle öffnen sich, die Mars-Station der "Union Aerospace Corporation" wird von fleischgewordenen Albträumen überrannt, der Spieler schickt sie mit Gewalt wieder zurück. Dafür ist er mit typischen Waffen wie der Kettensäge oder der doppelläufigen Schrotflinte ausgestattet - mit denen er sehr, sehr viel Pixelblut produziert. "Doom" erscheint für PC, Playstation 4 und Xbox One. Auch einen Mehrspielermodus und einen Leveleditor soll es geben.

Wenn das Spiel auf den Markt kommt, wird es acht Jahre her sein, dass id Software seine Pläne über den Titel bekanntgegeben hat. Seit 2008 gab es immer nur spärliche Informationen über den Stand der Entwicklung. Und als Mastermind John Carmack im November 2013 das Studio in Richtung Virtual-Reality-Spezialist Oculus verließ, sahen viele das Ende nahen.

Vorgänger lange auf dem Index

Der erste Teil von "Doom" wurde Ende 1993 veröffentlicht und durfte ebenso wie "Doom 2: Hell on Earth" bis 2011 in Deutschland nicht öffentlich beworben werden. Beide Teile standen auf der Liste für jugendgefährdende Medien. Sie waren wegen ihrer Gewaltdarstellungen indiziert worden. "Doom 3" erschien im Jahr 2004 und ist in Deutschland ab 18 Jahren freigegeben. Das neue "Doom" schreibt jedoch nicht die Geschichte des vorherigen Teils fort, sondern ist als Neustart der Serie konzipiert.

Publisher Bethesda Softworks hat ein ähnliches Konzept bereits mit der anderen legendären Shooter-Reihe von id Software umgesetzt: "Wolfenstein: The New Order" wurde in Schweden von Machine Games entwickelt und überraschend erfolgreich. Id Software erhielt zuletzt für seinen postapokalyptischen Offene-Welt-Shooter "Rage" im Jahr 2011 exzellente Kritiken.

Quelle: n-tv.de

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