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Freitag, 11. Juni 2010

E-Mail-Adressen ausspioniert: FBI übernimmt Fall "iPad"

So etwas ärgerliches: Kaum hat man das iPad in der Hand, ist auch schon die E-Mail-Adresse geklaut.

So etwas ärgerliches: Kaum hat man das iPad in der Hand, ist auch schon die E-Mail-Adresse geklaut.
(Foto: REUTERS)

Die Datenpanne, bei der E-Mail-Adressen von rund 114.000 amerikanischen iPad-Besitzern offen zugänglich waren, wird ein Fall für das FBI. Die US-Bundespolizei nahm Ermittlungen auf, wie Sprecher der "New York Times" und dem "Wall Street Journal" bestätigten.

Eine Hacker-Gruppe hatte zuvor erklärt, sie sei durch eine Sicherheitslücke beim Telekom-Konzern AT&T relativ einfach an die E-Mail-Adressen von iPad-Nutzern mit einem Mobilfunk-Vertrag herangekommen. Brisant ist, dass darunter auch zahlreiche ranghohe US-Beamte waren, unter anderem aus dem Pentagon und dem Weißen Haus.

AT&T hatte das Problem bestätigt und betont, dass die Lücke inzwischen geschlossen worden sei. Es seien keine weiteren Daten außer den E-Mail-Adressen einsehbar gewesen. Apple, der Hersteller des Tablet-Computers iPad, äußerte sich bisher nicht.

dpa

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