Valley of Fire, Nevada.
(Foto: Anni Bertrams, pixelio.de)
Donnerstag, 02. Juli 2009
Das richtige Profil machts: Farbechte Fotodrucke erstellen
Wer gute und farbechte Fotodrucke haben möchte, kommt um die sogenannten ICC-Profile nicht herum. Für farbechte Drucke reicht es nicht aus, den Monitor zu kalibrieren und zu profilieren und in dem angewandten Bildbearbeitungsprogramm die entsprechenden Farbmanagement-Einstellungen vorzunehmen. Stattdessen werde für jede Kombination aus Drucker, Treiber und Druckauflösung sowie Papier und Tintensatz das entsprechende ICC-Profil benötigt, erklärt der Photoindustrie-Verband.
Als ICC-Profil wird ein genormter Datensatz bezeichnet, der den Farbraum unter anderem von Druckern beschreibt. Selbst wenn man immer mit der besten Qualitätsstufe druckt, aber zum Beispiel Glossy-, Semigloss- und Matte-Fotopapiere zum Einsatz kommen, benötigt man den Experten zufolge mindestens drei ICC-Profile. Denn jedes dieser Papiere weist eine andere Farbcharakteristik auf und erfordert somit ein anderes Farbprofil.
Profile zum Download
Die Profile sind manchmal Teil des Druckpaketes. Oder sie werden von den Druckerherstellern über deren Internetseite zur Verfügung gestellt. Anwender müssen sie herunterladen und installieren. Vor dem Ausdruck sind dann die entsprechenden Einstellungen auszuwählen. Die Profile decken die Originaltinten des Herstellers und seine Papiere ab. Kommen Papiere anderer namhafter Papierhersteller zum Einsatz, so fänden sich bei ihnen gute Profile für die gängigsten Drucker.
Einige Anbieter von "Third-Party-Tinten" stellen ebenfalls für ihre Tinten und Papiere die gängigsten Profile zur Verfügung. Es gibt aber auch zahlreiche Firmen, die Profile für unterschiedliche Drucker, Papiere und Tinten vertreiben oder individuell erstellte Profile anbieten. Anwender können ihre Profile auch selbst erstellen.
dpa
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