Donnerstag, 04. März 2010
Roccat verdoppelt Einsatz: Gut bestückte Spieler-Maus
Da Notebooks heutzutage keine lahmen Kisten für Bürohengste mehr sein müssen, sondern viel Rechenpower bieten können, sind die tragbaren Computer inzwischen auch für eingefleischte Zocker eine Alternative. Roccat bietet mit der Pyra eine Maus, die extra für den mobilen Spieleeinsatz konzipiert ist.
Ein erster Eindruck der kleinen Spezialistin ist durchaus positiv. Zunächst fühlt sich die Pyra in der Hand etwas zu zierlich an, doch das legt sich nach wenigen Minuten. Das Versprechen, durch eine Übertragungsrate von 1000 Hertz, kombiniert mit einer Sensorauflösung von 1600 dpi auch schnelle Beweghungen präzise und ohne Verzögerung zu übermitteln, kann die Pyra erfüllen.
Zwölf auf einen Klick
Gewöhnungsbedürftig ist auch die von Roccat als Weltneuheit gepriesene EasyShift-Funktion. Wie die Shift-Taste eines normalen Keyboards aktiviert sie für alle fünf Maustasten und das Scrollrad eine zweite Funktion. Mit so vielen Möglichkeiten muss man erst mal zurechtkommen. Lässt man sich jedoch darauf ein, macht das die Maus ziemlich sexy. Zusammen mit Roccats Makro-Manager lassen sich nämlich ausgeklügelte Profile für einzelne Spiele erstellen, die in der Hitze des Gefechts durchaus ein Vorteil sein können.
Wichtig für eine Funk-Maus: Das blaue LED-Licht an der Oberseite zeigt durch ein Blinken an, wenn dem Akku die Puste ausgeht. Per USB-Kabel kann der Spieler die Batterie aufladen, ohne das Game für mehr als ein paar Sekunden zu unterbrechen. Damit es beim Spielen erst gar nicht so weit kommt, hat die Pyra einen Standby- und Ruhemodus. Gar keinen Strom verbraucht sie, wenn man ihr mit dem Schalter an der Unterseite das Licht auspustet.
Roccat bringt die Pyra im April für 60 Euro auf den Markt.
kwe
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