Technik

Ärger nach iPhone-FundHausdurchsuchung bei Blogger

27.04.2010, 17:42 Uhr

Der US-Blog Gizmodo hat für einen angeblichen iPhone-Prototypen 5000 Dollar hingelegt. Jetzt hat der zuständige Journalist Ärger mit der Justiz. Die Gizmodo-Mutter Gawker protestiert.

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Dieses und weitere Fotos hatte Chen bei Gizmodo veröffentlicht. (Foto: Gizmodo)

Berichte über den angeblichen Prototypen des neuen iPhones bringen dem amerikanischen Technik-Blog Gizmodo Ärger mit der Justiz ein. Die Polizei durchsuchte das Haus von Jason Chen, dem Autoren, der über das geheime Gerät geschrieben hatte. Eine Spezialeinheit für Computerkriminalität habe mehrere Rechner, Handys und Festplatten beschlagnahmt, berichtete die "New York Times". Zu den Gründen äußerten sich die Behörden zunächst nicht.

Das Medienhaus Gawker, das Gizmodo betreibt, erklärte am Montag, die Beschlagnahmung sei unrechtmäßig. Der Autor arbeite Vollzeit als Journalist und genieße daher besondere Schutzrechte. Zudem arbeitet er nicht von zu Hause aus - dennoch waren seine privaten Räumlichkeiten durchsucht worden.

Gizmodo bekam das iPhone nach eigenen Angaben in die Hände, weil ein Entwickler des Herstellers Apple es in einer Bar liegen ließ. Der Finder verkaufte es dem Blog für 5000 Dollar.

Quelle: dpa