Technik

15 E-Books bei Stiftung Warentest: Kindle ist nur Mittelmaß

Amazon hat den Anfang gemacht, aber in es muss ja nicht immer Kindle sein: Die Stiftung Warenstest hat 15 E-Book-Reader unter die Lupe genommen und auch geprüft, wie sich daneben der Alleskönner iPad schlägt.

Der DX ist großformatiger als das normale Kindle.
Der DX ist großformatiger als das normale Kindle.(Foto: dpa)

Ob sie tatsächlich einmal das gedruckte Buch ablösen werden, ist zweifelhaft. Doch fest steht: E-Books sind auf dem Vormarsch. Auf der Suche nach dem geeigneten Reader hat man inzwischen die Qual der Wahl: Zehn von 15 E-Book-Readern, die die Stiftung Warentest jetzt getestet hat, sind "gut". Am besten abgeschnitten haben die beiden Lesegeräte Bookeen Cybook Opus für 222 Euro und Iriver Story für 261 Euro. Doch auch unter 200 Euro gibt es vernünftige Modelle: Der günstigste "gute" Reader ist der Sony Reader Pocket Edition für 172 Euro.

Nur "ausreichend" und damit am schlechtesten im Test waren die Reader Foxit eSlick und Ectaco jetBook-Lite. Beim Foxit eSlick war das Bild bei sehr heller oder dunkler Umgebung schwach. Das Ectaco jetBook-Lite versagte bei der Nutzungsdauer. Seine Batterien halten nur acht Stunden. Bei den meisten anderen Readern war der Akku hingegen auch nach 14 Tagen Dauerbetrieb noch nicht leer.

Zu hell oder zu dunkel

Amazons Reader Kindle DX, der für 296 Euro in den USA bestellt werden kann, zeigte, wie auch andere Reader, leichte Bildfehler beim Blättern bei direkter Sonneneinstrahlung. Außerdem war das Bild bei einer dunklen Umgebung nur schwach. Insgesamt reichte es für das Amazon-Produkt nur für ein "befriedigend".  Zum Vergleich hat Stiftung Warentest auch Apples iPad getestet, das mit der iBooks-App auch elektronische Bücher darstellen kann. Bei dunklem und mittlerem Licht liefert das Tablet hervorragende Bildqualität. In sehr heller Umgebung spiegelt das Display aber so sehr, dass die Schrift kaum noch lesbar ist.  Die meisten Reader nutzen die Bildschirmtechnik E-Ink und sind damit auch bei Sonnenschein gut lesbar.

Wer einen Reader kauft, sollte sich unbedingt auch mit dem Thema Kopierschutz auseinandersetzen. Denn bei E-Books konkurrieren verschiedene Kopierschutzsysteme und kein Reader unterstützt sie alle. Zum Beispiel laufen E-Books von Apple und Amazon nur auf den Readern von Apple und Amazon und nicht auf denen anderer Anbieter.

 

Quelle: n-tv.de

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