Freitag, 07. Mai 2010
Flash-Konflikt: Opera hält noch zu Adobe
Überraschenderweise hat Apple die Opera-App zugelassen. Der mobile Browser hat dadurch enorm Marktanteile gewonnen.
Im Flash-Konflikt versucht Opera neutral zu bleiben. Im Gegensatz zu Apple will das Unternehmen die Technologie weiter unterstützen, rät Adobe aber, sich für die Zukunft etwas einfallen zu lassen.
"Heute ist das Internet noch von Flash abhängig", sagt Operas Produkt-Analyst Phillip Groenvold. Ohne Flash könne Opera seinen Kunden derzeit nicht alle Möglichkeiten eröffnen, die das Internet heutzutage zu bieten habe. Daher führe zumindest in den nächsten 18 Monaten an der Technologie kein Weg vorbei.
Flash-Videos zum Eier braten
"Die Zukunft gehört aber offenen Web-Standards", sagt Groenvold. "Und Flash ist kein offener Standard." Wie Microsofts Konkurrenz-Produkt Silverlight werde zwar auch Flash vor allem bei dynamischen Inhalten auch künftig seinen Zweck erfüllen. Aber - in diesem Punkt gibt er Apple-Chef Steve Jobs voll und ganz recht - Videos mit Flash abzuspielen, sei wenig sinnvoll. Hauptprozessor, Akku und andere Hardware-Komponenten würden dadurch viel zu sehr belastet. Wenn Flash ausgeführt werde, sagt der Opera-Mann, "kann man sich auf manchen Geräten ein Ei braten."
Groenvald rät Adobe, sich dringend etwas Neues auszudenken. Wenn es nicht immer mehr unter Druck geraten wolle, müsse es offene Standards entwickeln.
Apple hat kürzlich allen mit Flash entwickelten Programmen für seinen App Store Hausverbot erteilt. Nach Meinung von Konzernchef Steve Jobs müssen iPhone- und iPad-Nutzer schon jetzt ohne Flash nur auf sehr wenige Web-Inhalte verzichten.
kwe
Hintergründe zur Nachricht
Technik
-
Angst vor Zensur
ACTA lässt Tausende protestieren
-
"CIA Tango down"
Hacker legen CIA-Seite lahm
-
Beta für alle kommt
Microsoft gibt Windows 8 frei
-
"Regierung bekommt kalte Füße"
Außenamt legt ACTA auf Eis
-
Prozess-Turnier in Mannheim
Apple - Motorola 1:2
-
2,25 Prozent pro iPhone
Auch Google will Apple plündern
-
Apple unterliegt Samsung vor Gericht
Galaxy Tab 10.1N ist durch
-
Passwörter der Manager im Netz
Hacker greifen Foxconn an
-
Buffalo macht's einfach
Lohnt sich eine eigene Cloud?
-
Zum Wegwerfen komisch
Rätselspaß im Müll: Deponia
-
Smartphones in der Kältekammer
iPhone nicht wintertauglich?
-
Proteste zeigen Wirkung
Auch Prag legt ACTA auf Eis
