Mittwoch, 11. Februar 2009
Peinliche Sicherheitslücke: Schäubles Seite gehackt
Ganz schön peinlich für den Innenminister: Wolfgang Schäubles Website wurde gehackt und der CDU-Politiker machte ungewollt Werbung für eine Kampagne gegen Vorratsdatenspeicherung.
Der Verantwortliche für den Angriff nennt sich "007" oder "Gewinner", berichtet taz.de. Der "Spaßvogel" platzierte einen nicht zu übersehenden Hinweis auf der Startseite von wolfgang-schaeuble.de, der dazu aufrief, die Website "Vorratsdatenspeicherung" zu besuchen. Das wird dem Minister sicher nicht schmecken, denn dabei handelt es sich um die Website einer Gruppierung, die gegen Onlinedurchsuchungen oder eben auch Vorratsdatenspeicherung kämpft.
Tipps vom Hacker
Da Schäubles Seite vorerst abgeschaltet wurde, können Interessierte jetzt leider nicht mehr den freundlichen Hinweis von "007" auf die Sicherheitslücke lesen, der ihm den Angriff ermöglichte: "Typo 3 – Please Update it ;)". Außerdem riet der freundliche Hacker, die Passwörter zu wechseln.
Typo3 ist der Name einer Open-Source-Software, mit der Webseiten erzeugt werden können. Auch taz.de verwendet Typo3. Ein Eindringen in ihr System sei aber durch zusätzliche Sicherungen trotz des Typo3-Fehlers nicht möglich, teilte die Redaktion schadenfroh mit.
Technik
-
"CIA Tango down"
Hacker legen CIA-Seite lahm
-
Beta für alle kommt
Microsoft gibt Windows 8 frei
-
"Regierung bekommt kalte Füße"
Außenamt legt ACTA auf Eis
-
Prozess-Turnier in Mannheim
Apple - Motorola 1:2
-
2,25 Prozent pro iPhone
Auch Google will Apple plündern
-
Apple unterliegt Samsung vor Gericht
Galaxy Tab 10.1N ist durch
-
Passwörter der Manager im Netz
Hacker greifen Foxconn an
-
Buffalo macht's einfach
Lohnt sich eine eigene Cloud?
-
Zum Wegwerfen komisch
Rätselspaß im Müll: Deponia
-
Smartphones in der Kältekammer
iPhone nicht wintertauglich?
-
Proteste zeigen Wirkung
Auch Prag legt ACTA auf Eis
-
Motorola vs. Apple
Deutsche Apple Stores ins Visier
