Nicht blind anklicken!Spammer lieben Kurz-URLs
Sicherheitsexperten warnen vor Kurz-URLs, da nicht zu erkennen ist, was sich hinter den Links verbirgt.
Dienste zum Eindampfen langer Webadressen sind eine praktische Sache - das wissen auch Spammer: Sie versenden immer mehr E-Mails mit Links, die sie über so genannte Kurz-URL-Dienste in knappe Buchstaben-Zahlen-Kombinationen umgewandelt haben, warnt das Unternehmen MessageLabs in München. Dadurch verschleiern sie, was sich hinter den Links verbirgt. Wer einen davon anklickt, hat unter Umständen blitzschnell Schadsoftware auf dem Rechner.
Eine entscheidende Ursache für den Aufschwung, den die kostenlosen Kurz-URL-Dienste zuletzt erfahren haben, sind Plattformen wie Twitter: Wer darüber eine Nachricht verbreiten will, muss sich kurzfassen und hat keinen Platz für ellenlange Links. MessageLabs ist ein Anbieter von IT-Sicherheits-Lösungen.