Technik
Das Design des Surface Book stammt von Microsofts deutschem Chefdesigner Ralf  Groene.
Das Design des Surface Book stammt von Microsofts deutschem Chefdesigner Ralf Groene.(Foto: kwe)

Microsofts edler Hybrid-Star: Surface Book jetzt in deutschen Shops

Ab sofort kann in Deutschland das Surface Book vorbestellt werden. Microsofts raffiniertes Hybrid-Notebook gibt's in vier Varianten, die günstigste kostet fast 1700 Euro. Das Konzept kommt an, was offenbar auch Samsung erkannt hat.

Das Surface Book war die große Überraschung bei Microsofts Produkt-Event im vergangenen Oktober. Das Gerät ist im Prinzip ein hochwertiger und leistungsstarker Aluminium-Laptop, dessen Tastatur über ein raffiniertes Gelenk an ein Windows-10-Tablet gesteckt wird. In den USA war das Surface Book bereits im Herbst zu kaufen, jetzt können es auch deutsche und österreichische Kunden direkt im Microsoft-Shop oder bei großen Online-Händlern vorbestellen. Die Auslieferung soll am 18. Februar beginnen.

Ob Samsung das Galaxy TabPRO S auch mit S Pen verkauft, ist noch offen.
Ob Samsung das Galaxy TabPRO S auch mit S Pen verkauft, ist noch offen.(Foto: Evan Blass)

Das Gerät wird in vier Varianten angeboten, wobei die Preise in Deutschland wegen des schwachen Euros und anderer Steuersätze als in den USA ziemlich gepfeffert sind. Das einfachste Modell kostet 1649 Euro. Es wird von einem Intel Core i5 angetrieben, sein Arbeitsspeicher ist 8 Gigabyte groß, der Flash-Speicher bietet 128 Gigabyte.

Für 2069 Euro gibt's eine 256-Gigabyte-Festplatte und wie bei den weiteren Modellen unterstützt ein Extra-Chip in der Tastatur die integrierte Intel-Grafik des Tablets. Das teuerste Surface Book kostet 2919 Euro. Es ist mit einem Intel Core i7, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte internem Speicher ausgestattet. Bei allen Varianten ist ein Surface-Stift im Preis inbegriffen.

Samsung entdeckt Windows wieder

Microsofts produktives Hybrid-Konzept, das anfangs eher belächelt wurde, findet inzwischen immer mehr Käufer und auch Nachahmer. Offenbar springt jetzt auch Samsung mit einem ähnlichen Gerät auf den Surface-Zug auf. Leak-Spezialist Evan Blass hat auf Twitter mehrere Bilder veröffentlicht, die das Galaxy TabPRO S zeigen sollen. Zu sehen ist ein sehr schlankes Windows-Tablet und eine offenbar ebenso flache Ansteck-Tastatur, die anscheinend auch über ein großes Touchpad verfügt. Möglicherweise stellt Samsung den Hybriden im Rahmen seiner CES-Präsentation vor.

Das Gerät ist nicht nur optisch bemerkenswert. Denn Samsung hat sich in den vergangenen Jahren vor allem auf Smartphones und Tablets mit Googles Betriebssystem Android konzentriert und Windows links liegen lassen. Das Galaxy TabPRO könnte auch der erste Schritt der Südkoreaner sein, die Notebook-Sparte wiederzubeleben, die mit dem Verkaufsstopp in Europa im Herbst 2014 auf Eis gelegt wurde.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen