Mittwoch, 19. Mai 2010
Microsoft warnt: Windows 7 hat eine Lücke
Microsoft warnt vor einer Schwachstelle in Windows 7. Ein Angreifer könnte mit einem manipulierten Bild das Betriebssystem zum Absturz bringen. Betroffen ist allerdings nur die 64-Bit-Version. Auch Windows Server 2008 weist die Sicherheitslücke auf (64 Bit und Itanium).
Microsoft berichtet, dass sich die Schwachstelle in einem Bildschirm-Treiber (Canonical Display Driver) befindet und es noch kein Sicherheitsupdate gibt. Es sei jedoch unwahrscheinlioch, dass ein Angreifer über die Lücke Schadcode einschleuse, da ein einzelner Speicherbereich betroffen sei, der keine feste Adresse habe. "In den meisten Szenarien ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass ein Angreifer, der die Sicherheitslücke erfolgreich ausgenutzt hat, es erreicht, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neustartet", heißt es in der Mitteilung. Microsoft stuft das Problem daher auch nicht als "kritisch" ein.
Da die Lücke nur bei aktivierter Aero-Oberfläche klafft, rät Microsoft, diese bis zu einem Update sicherheitshalber zu deaktivieren. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste zunächst auf den Desktop und danach mit der linken Taste auf "Anpassen". Dort wählen Sie eines der angebotenen Basis-Designs aus.
kwe
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