Freitag, 25. Februar 2011
Jeder Vierte hängt am Touchscreen: iPhones machen süchtig
Der wissenschaftliche Wert von Umfragen mag ja umstritten sein. Trotzdem ist es beachtlich, dass in einer kanadischen Studie ein Fünftel der befragten Smartphone-Besitzer angibt, süchtig nach ihrem Handy zu sein. Von den iPhone-Besitzern hängt sogar ein Viertel am Touchscreen."Nein, neiiin! Nicht das iPhone! Nimm alles, was Du willst. Nimm das Haus, das Auto, die Yacht, die Kinder, aber bitte, bitte nimm mir mein Telefon nicht weg!" So krass dürfte sich eine Smartphone-Abhängigkeit wohl nicht äußern - zumal ja leicht für Ersatz gesorgt werden kann. Trotzdem ist es bedenklich, dass sich in einer Studie des kanadischen "Crowd Science" jeder Fünfte als Smartphone-süchtig bezeichnete.
Wie "MobileTechNews" schreibt, ist die Zahl der abhängigen iPhone-Nutzer sogar noch höher. Ein Viertel der befragten Besitzer eines Apple-Smartphones schätzte sich als süchtig ein. Von ihren Blackberrys kommen dagegen nur 13 Prozent der Nutzer nicht mehr los.
Ältere Nutzer jenseits der 50 lassen viele Funktionen ihres Telefons unbeachtet. Smartphone-Besitzer zwischen 30 und 49 Jahren nutzen dagegen fast jedes Feature, dass ihr Gerät zu bieten hat. Fast 60 Prozent nutzen ihr Telefon wöchentlich, um mit einem Kartendienst (Google Maps) etwas in ihrer Nähe zu suchen. 36 Prozent der Befragten gaben an, die lokale Suche nie oder nur sehr selten zu nutzen.
Treu bis ins Klo
57 Prozent der rund 800 befragten Smartphone-Nutzer würden ihr Handy wieder herausfischen, wenn es in eine öffentliche Toilette fiele. Auch hier zeigen die iPhone-Besitzer die größte Verbundenheit mit ihrem Telefon: 65 Prozent würden sich die Finger schmutzig machen, während 51 Prozent der Blackberry-Nutzer ihr Smartphone versinken ließen.
Sonst zeigten sich zwischen den verschiedenen Betriebssystem-Gruppen nur kleine Unterschiede. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass mehr Android- als Blackberry-Besitzer männlich sind.
kwe
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