Der Tag

Aussichtsloser Rechtsaußen13. Republikaner reicht Bewerbung fürs Weiße Haus ein

24.06.2015, 20:31 Uhr

Das Feld der Bewerber um das US-Präsidentenamt wird im Lager der Republikaner immer größer. Mit Louisianas Gouverneur Bobby Jindal stieg der 13. Kandidat offiziell in das Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein.

  • In Umfragen der großen US-Sender und Zeitungen belegt er ausnahmslos den letzten Platz. Jeb Bush, verwandt mit zwei ehemaligen US-Präsidenten, gilt in der Partei als Favorit.

  • Jindal richtet sich an die religiöse Rechte und verkauft sich gern als Musterbeispiel gelungener Integration: Seinen indischen Vornamen Piyush tauschte er gegen "Bobby", eine Figur der TV-Sitcom "The Brady Bunch"

  • Seine Eltern wanderten aus Indien ein. Jindal wuchs als Hindu auf, bekennt sich aber zum Katholizismus - und hat schon mehrfach vor angeblich von Muslimen geschaffenen "No-Go-Areas" in Europa gewarnt.

Quelle: ntv.de