Aussichtsloser Rechtsaußen13. Republikaner reicht Bewerbung fürs Weiße Haus ein
Das Feld der Bewerber um das US-Präsidentenamt wird im Lager der Republikaner immer größer. Mit Louisianas Gouverneur Bobby Jindal stieg der 13. Kandidat offiziell in das Rennen um die Nominierung bei den republikanischen Vorwahlen ein.
In Umfragen der großen US-Sender und Zeitungen belegt er ausnahmslos den letzten Platz. Jeb Bush, verwandt mit zwei ehemaligen US-Präsidenten, gilt in der Partei als Favorit.
Jindal richtet sich an die religiöse Rechte und verkauft sich gern als Musterbeispiel gelungener Integration: Seinen indischen Vornamen Piyush tauschte er gegen "Bobby", eine Figur der TV-Sitcom "The Brady Bunch"
Seine Eltern wanderten aus Indien ein. Jindal wuchs als Hindu auf, bekennt sich aber zum Katholizismus - und hat schon mehrfach vor angeblich von Muslimen geschaffenen "No-Go-Areas" in Europa gewarnt.