Der Tag

Der Tag13-jährige Lisa soll missbraucht worden sein

28.02.2017, 06:54 Uhr
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Vor dem Kanzleramt hatten Dutzende Menschen wegen des Falls der 13-jährigen Lisa protestiert. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Fall sorgte vor einem Jahr für wütende Proteste und diplomatische Verstimmungen zwischen Berlin und Moskau: Die 13-jährige Lisa war im Januar 2016 in Berlin verschwunden. Nachdem sie wieder aufgetaucht war, gab sie an, von Migranten vergewaltigt worden zu sein. Eine Lüge, wie sich schnell herausstellte. Die Schülerin hatte sich bei ihrem Freund versteckt. Sie hatte Angst, wegen schulischer Probleme Ärger mit den Eltern zu bekommen.

Nun berichtet die "Bild"-Zeitung, gegen einen 23-jährigen Deutschen sei Anklage erhoben worden, weil er mit dem Mädchen Oralsex gehabt haben soll - und das, obwohl er wusste, dass sie minderjährig ist. Zudem soll er den Missbrauch mit dem Handy gefilmt haben. Bei dem Mann handelt es sich dem Bericht zufolge nicht um den Freund der Schülerin, aber um einen Bekannten. Er muss sich nun wegen schweren sexuellen Missbrauchs und der Herstellung von Kinderpornografie verantworten.

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