Der Tag19-jähriger Einbrecher sitzt fest und wählt den Notruf
Auch Einbrecher haben mal Pech wie in diesem Fall: Ein 19-Jähriger lässt sich in Bielefeld in eine Arztpraxis einschließen, um dann ungestört die Räume nach Wertsachen zu durchsuchen. So weit geht erstmal alles glatt, auch der Einbruch über einen angrenzenden Balkon in eine weitere Praxis klappt. Aber hier geht es bergab: Erst scheitert der Einbrecher dort an einer Bürotür. Dann klettert er wieder zurück in die erste Praxis und merkt: Er sitzt fest, die Eingangstür geht nicht auf, damit er flüchten kann. Jedoch vergehen einige Stunden, bis er schließlich den Notruf wählt. Das teilt die Polizei in Bielefeld mit. Immerhin: Der junge Kriminelle redet bei seinem Anruf in der Notruf-Zentrale nicht lange drumherum. "Ohne lange zu überlegen gab er an, nach einem Einbruch seit Stunden festzusitzen, und bat um Hilfe bei seiner Befreiung", berichtet die Polizei. In die Freiheit geht es danach für ihn nicht: Ein Haftrichter schickt den polizeibekannten Mann in Untersuchungshaft, denn er gilt laut Polizei in elf weiteren Fällen als dringend tatverdächtig.