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Der Tag 20.000 Kinderpornodateien: Bundespolizist verurteilt

Ein Regierungsamtsrat der Bundespolizei ist wegen Besitzes von fast 20 000 kinderpornografischen Dateien zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Berliner Amtsgericht sprach den Beamten per Strafbefehl schuldig.

  • Dem 60-Jährigen, der als Regierungsamtsrat der Verwaltung des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam tätig war, wurde zudem die Zahlung von 1500 Euro an den Kinderschutzbund auferlegt.
  • Ermittler hatten in der Wohnung des leitenden Beamten in Berlin-Mitte im März 2014 laut Anklage zahlreiche DVDs sowie Festplatten mit bloßstellenden Nacktaufnahmen von Mädchen und Jungen bis zum Alter von 13 Jahren entdeckt.
  • Sollte das Urteil rechtskräftig werden, würde der Polizist seinen Beamtenstatus verlieren.

Quelle: ntv.de