Der Tag

Der Tag24-Jähriger verteidigt Geiselnahme in ICE

14.08.2015, 14:49 Uhr

Im ICE von Berlin nach Hamburg soll er den Zugchef mit einer Schreckschusspistole bedroht haben. Im Prozess hat der Angeklagte die Tat gestanden und sich zugleich verteidigt.

  • Er habe zwar sein Ziel nicht erreicht, ein politisches Zeichen zu setzen, aber er halte die Tat für gerechtfertigt, sagte der 24-Jährige vor dem Kammergericht Berlin.

  • Der Mann gab zu, mit der Waffe auch in einen Sitz geschossen und eine halbe Million Euro gefordert zu haben. Passagiere überwältigten ihn schließlich.

  • In dem Forderungsschreiben des Geiselnehmers wurde gefordert, dass Bundespräsident Gauck, Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier auf einer Pressekonferenz die Anerkennung Palästinas als Staat verurteilen.

Quelle: ntv.de