Der Tag

Der Tag33-Jähriger soll vermögende Flüchtlingshelferin ermordet haben

12.03.2020, 22:18 Uhr
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Beim Prozessauftakt schwieg der Angeklagte. (Foto: picture alliance/dpa)

Der Fall sorgte im Spätsommer vergangenen Jahres für Entsetzen: Die Leiche einer 61-Jährigen wurde in ihrer Wohnung gefunden - versteckt in einem Verschlag. Schnell fiel der Verdacht auf einen Mann aus Marokko, der sich nun vor dem Landgericht Hannover wegen grausamen Mordes aus Habgier verantworten muss.

Der Angeklagte habe die Frau, die ihm Deutschunterricht gab, gefesselt und geknebelt und ihren Kopf mit Paketband umwickelt, sodass sie qualvoll erstickte, sagte Staatsanwältin Wiebke Gratz. Zuvor habe der 33-Jährige im August 2019 seine Bekannte gezwungen, ihm das Versteck für ihr Vermögen preiszugeben.

Die Frau besaß in ihrer Wohnung rund 69.000 Euro in bar sowie Goldmünzen und Schmuck im Gesamtwert von knapp 100.000 Euro. Beide hatten laut Anklage zwischenzeitlich ein sexuelles Verhältnis.

Zum Prozessauftakt schwieg der Mann, der 2015 als Asylbewerber nach Deutschland gekommen war.

Quelle: ntv.de