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Der TagAbe opfert für umstrittenen Kriegsschrein
21.04.2020, 07:46 Uhr
Im Schrein Yasukuni wird der in Kriegen für das japanische Kaiserreich Gestorbenen gedacht - unter ihnen sind auch verurteilte und hingerichtete Kriegsverbrecher. Japans Premier Shinzo Abe erregt nun in diesem Zusammenhang Aufsehen.
Der rechtskonservative Ministerpräsident hat dem umstrittenen Kriegsschrein in Tokio eine Opfergabe zukommen lassen.
Von einem Pilgergang zum zweitägigen Frühjahrsfest des Shinto-Heiligtums sah Abe Medienberichten zufolge aber ab.
Besuche japanischer Politiker und Opfergaben im Yasukuni-Schrein lösten in der Vergangenheit immer wieder Spannungen mit China sowie Südkorea aus, gegen die Japans Aggressionen im Zweiten Weltkrieg gerichtet waren.