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Der TagAbe opfert für umstrittenen Kriegsschrein

21.04.2020, 07:46 Uhr

Im Schrein Yasukuni wird der in Kriegen für das japanische Kaiserreich Gestorbenen gedacht - unter ihnen sind auch verurteilte und hingerichtete Kriegsverbrecher. Japans Premier Shinzo Abe erregt nun in diesem Zusammenhang Aufsehen.

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Abe hatte den Schrein zuletzt im Dezember 2013 besucht und beließ es wegen scharfer Kritik seither bei Opfergaben. (Foto: imago images/Kyodo News)
  • Der rechtskonservative Ministerpräsident hat dem umstrittenen Kriegsschrein in Tokio eine Opfergabe zukommen lassen.

  • Von einem Pilgergang zum zweitägigen Frühjahrsfest des Shinto-Heiligtums sah Abe Medienberichten zufolge aber ab.

  • Besuche japanischer Politiker und Opfergaben im Yasukuni-Schrein lösten in der Vergangenheit immer wieder Spannungen mit China sowie Südkorea aus, gegen die Japans Aggressionen im Zweiten Weltkrieg gerichtet waren.