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Der TagAbgeschiedene Indigene in Brasilien tappen in Fotofalle

23.12.2024, 21:34 Uhr

Die Massaco leben so abgeschieden, dass niemand weiß, wie sie sich selbst nennen. Ihre Strategie: sich unsichtbar machen. Doch diesmal ging der Plan nicht auf. Eine Fotofalle, aufgestellt von der brasilianischen Indigenenbehörde Funai, machte sie sichtbar. Die Bilder zeigen nackte Männer, die Stöcke tragen und eine gefundene Machete weiterreichen – Werkzeuge, die gezielt im Dschungel platziert wurden, um die Massaco von gefährlichen Ausflügen in Siedlungen oder Farmen abzuhalten.

Diese Aufnahmen sind nicht nur spektakulär, sondern auch politisch bedeutend: Sie beweisen, dass die Massaco existieren – ein entscheidender Schritt, um ihr Territorium vor Holzfällern und anderen Eindringlingen zu schützen. Trotz der Bedrohungen wachsen einige isolierte Gemeinschaften, möglicherweise eben weil der brasilianische Staat die Abgeschiedenheit der Indigenen akzeptiert.

Quelle: ntv.de