500.000 Dollar SchmerzensgeldÄrzte lästern im OP, Patienten-Handy nimmt alles auf
Lästerei über einen vermeintlich narkotisierten Patienten kostet eine amerikanische Ärztin und ihren Arbeitgeber 500.000 Dollar.
Der Patient hatte – aus Versehen nach eigenen Angaben – während einer Darmspiegelung sein Smartphone auf Aufnahme gestellt. Die Hose des Patienten lag während der Maßnahme direkt unter dem Behandlungstisch. Das Handy in der Tasche nahm alles auf.
Unter anderem nannte die Anästhesiologin den Mann einen "Deppen" und spekulierte, ein Hautausschlag könne "Tuberkulose am Penis" sein.
Darüber hinaus unterhielt sie sich mit ihren Kollegen darüber, wie sie vermeiden könne, den Patienten wieder zu sehen, und kündigte an, eine falsche Diagnose in seine Papiere einzutragen.
Ein Gericht sprach dem Mann insgesamt 500.000 Dollar Schadenersatz und Schmerzensgeld zu.
Die "Washington Post" berichtete über den Fall und postete auch die Handy-Aufnahme auf ihrer Website.