Der TagAfghanistan: Frauen und Männer in Herat dürfen nur noch getrennt in Restaurants

Der Konflikt mit Russland um die kriegerische Invasion in die Ukraine hält die Welt in Atem und vor allem: gedanklich von anderen Geschehnissen wie in Afghanistan ab. Dabei behandeln die radikalislamischen Taliban Frauen mittlerweile noch schlechter als zu ihrer ersten Herrschaft: Afghaninnen dürfen keine weiterführenden Schulen besuchen, keine Reisen mehr ohne männlichen Begleiter unternehmen und wurden von vielen Arbeitsplätzen verdrängt. Vor einigen Tagen verfügten die Taliban sogar Vollverschleierung für Frauen. Nun geht die Unterdrückung der Bevölkerung noch weiter: In der westlichen Stadt Herat gilt ab sofort eine strikte Geschlechtertrennung in Restaurants. Frauen und Männer müssten nun an getrennten Tischen sitzen, sagte der örtliche Taliban-Vertreter Riasullah Sirat. Er vertritt in der Stadt das berüchtigte Ministerium für die Förderung der Tugend und die Verhütung des Lasters. Restaurantbesitzer seien gewarnt worden, so Sirat, die Regel durchzusetzen, auch wenn es sich um Eheleute handle.
Der Wahnsinn der Steinzeit-Islamisten macht sogar vor öffentlichen Parks nicht Halt: Demnach sind sie an manchen Tagen Männern und an anderen Tagen Frauen vorbehalten.