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Der TagAngeblicher US-Spion erhält konsularische Betreuung
02.01.2019, 20:18 Uhr

Am Freitag nimmt der russische Inlandsgeheimdienst FSB in Moskau den US-Amerikaner Paul Whelan fest. Moskau wirft dem 48-Jährigen grob einen "Spionageakt" vor. Was genau er gemacht hat? Unklar. Immerhin konnte Whelan mit US-Diplomaten über seinen Fall sprechen.
Laut dem russischen Außenministerium ist Whelan von US-Vertretern besucht worden.
Darauf hatte der US-Außenminister gedrängt: Die US-Regierung wolle erfahren, was dem Mann vorgeworfen werde, sagte Mike Pompeo.
Im Falle einer Verurteilung drohen Whelan 20 Jahre Haft.
Seine Familie bestreitet die russischen Spionagevorwürfe. Sie behauptet, Whelan arbeite für einen Autozulieferer und sei in Moskau gewesen, um die Hochzeit eines Freundes zu besuchen.