Der Tag

Der TagAngreifer von Hamm in psychiatrischer Klinik

11.06.2022, 16:58 Uhr

Der Messerangreifer von Hamm ist in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht worden. Vorher sei er von einem psychiatrischen Sachverständigen begutachtet worden, erklärte ein Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft. Er hatte gestern vier Menschen in einer Hochschule offenbar wahllos angegriffen und teils schwer verletzt. Eine 30-Jährige schwebt in Lebensgefahr.

Der 34-Jährige leide seit längerem an psychischen Problemen, so der Sprecher weiter. Erst gestern – dem Tag der Tat – habe der Mann auf eigenen Wunsch die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses verlassen. Dort hatte er sich wegen eines Suizidversuchs aufgehalten. Während der Tat sei der Mann möglicherweise schuldunfähig gewesen. Den Ermittlern zufolge gestand der Mann die Tat und gab an, er sei davon ausgegangen, dass die Anwesenden in dem Hochschulgebäude zu einer Gruppe gehörten, die ihn töten wolle.

Rat und Nothilfe bei Suizid-Gefahr und Depressionen

Bei Suizidgefahr: Notruf 112

Deutschlandweites Info-Telefon Depression, kostenfrei: 0800 33 44 5 33

Beratung in Krisensituationen: Telefonseelsorge (0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222, Anruf kostenfrei) oder Kinder- und Jugendtelefon (Tel.: 0800/111-0-333 oder 116-111)

Bei der Deutschen Depressionshilfe sind regionale Krisendienste und Kliniken zu finden, zudem Tipps für Betroffene und Angehörige.

In der Deutschen Depressionsliga engagieren sich Betroffene und Angehörige. Dort gibt es auch eine E-Mail-Beratung für Depressive.

Eine Übersicht über Selbsthilfegruppen zur Depression bieten die örtlichen Kontaktstellen (KISS).

Quelle: ntv.de