Der TagAnschlag in Mali: Zwei Soldaten auf Intensivstation in Koblenz
Zwei von insgesamt zwölf bei dem Anschlag in Mali verletzten Bundeswehrsoldaten sind derzeit auf der Intensivstation des Bundeswehrzentralkrankenhauses in Koblenz. "Beide sind in einem erfreulich stabilen Zustand", sagte Oberstarzt Michael Braun, Klinischer Direktor im Zentralkrankenhaus. Beide seien wach und ansprechbar.
Erwin Kollig, ebenfalls Klinischer Direktor und Oberstarzt, sagte, die Verletzungen der sechs Soldaten in Koblenz seien sehr unterschiedlich. Einer könne eventuell schon Ende dieser Woche die Klinik wieder verlassen, der andere werde vermutlich mehrere Wochen oder mehrere Monate bleiben müssen.
Nordöstlich der malischen Stadt Gao hatte ein Selbstmordattentäter am Freitag eine stehende Patrouille mit einer Autobombe angegriffen. Dabei wurden 13 UN-Soldaten verletzt, darunter zwölf Deutsche. Die am schwersten Verletzten deutschen Soldaten wurden am Samstag mit einem Airbus A400M, der fliegenden Intensivstation der Bundeswehr, nach Köln geflogen und von dort nach Koblenz gebracht. Die anderen kamen ins Bundeswehrkrankenhaus Ulm.