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Der TagAnti-Folter-Komitee ermahnt Ungarns Polizei

03.11.2016, 09:41 Uhr

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Eine Streife der ungarischen Grenzpolizei fährt Patrouille an der ungarisch-serbischen Grenze. (Foto: dpa)

Das Anti-Folter-Komitee des Europarats (CPT) hat Ungarn ermahnt, eine Misshandlung von Flüchtlingen durch Polizisten nicht zu tolerieren.

  • Ein Besuch des Komitees in Ungarn im Oktober 2015 habe zwar unter "besonderen Umständen" stattgefunden, da während der Flüchtlingskrise im Sommer 2015 zeitweilig eine "noch nie dagewesene" Zahl von Ausländern in Ungarn angekommen sei, erklärte das Gremium. Ungarische Polizisten, die mit Flüchtlingen zu tun hätten, müssten jedoch daran erinnert werden, dass Misshandlungen in keiner Weise toleriert werden dürften.

  • Zwar habe die Mehrheit der von der Delegation des Europarats befragten Migranten ausgesagt, korrekt behandelt worden zu sein, heißt es in einem Bericht des Komitees.

  • Eine "beträchtliche Zahl" von ihnen habe jedoch über Misshandlungen wie "Ohrfeigen, Faustschläge und Knüppelschläge bei Festnahmen" geklagt sowie über "unangemessene" Bedingungen in einigen Unterkünften. Einige der Beschwerden seien von Flüchtlingen geäußert worden, die sich als alleinreisende Minderjährige vorgestellt hätten.

Quelle: ntv.de