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Der TagAnwältin schmuggelt Drogen und schläft mit Häftlingen

11.12.2017, 10:26 Uhr
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Die Haftanstalt in Moabit (Foto: picture alliance / Paul Zinken/d)

Der Berliner Strafvollzug macht regelmäßig von sich reden als Schauplatz von Verbrechen - vor allem beim Thema Drogen. Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge brachte vor zwei Jahren eine Anwältin ihren Mandanten im Untersuchungsgefängnis Moabit 15 Pillen des Schmerzmittels Tilidin. Die Tabletten sollten im Knast "gewinnbringend" weiterverkauft werden.

Dieselbe Frau soll auch mit gleich mehreren Männern Sex im Anwaltszimmer gehabt haben. Das ergaben die Ermittlungen zu den geschmuggelten Drogen. Vom Geschlechtsakt mit einem Mann in dem 14-Quadratmeter-Raum gibt es demnach auch ein Überwachungsvideo.

Die Frau könnte laut "Bild"-Zeitung bei einer Verurteilung wegen des Drogenschmuggels zu mehr als einem Jahr Haft ihre Zulassung verlieren. Herausgekommen war alles wohl wegen eines plaudernden Mitinsassen.