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Der Tag Anwalt kritisiert Umgang mit Bad-Aibling-Opfern

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Die Unfallstelle nach dem schweren Zugunglück

(Foto: AP)

Schwere Vorwürfe erhebt ein Nebenanklageanwalt im Prozess um das Zugunglück von Bad Aibling mit zwölf Toten.

  • Rechtsanwalt Friedrich Schweikert sagte dem "Focus", bislang habe die Versicherung des privaten Betreibers Bayerische Oberlandbahn den Hinterbliebenen der Todesopfer jeweils nur die europaweit gültige Mindestsumme von 21.000 Euro gezahlt.
  • Den Kampf ums Geld empfänden die Hinterbliebenen als "unwürdig". "Die Versicherung verlangt von jeder Familie exakte Begründungen, warum sie mehr als 21.000 Euro braucht", sagte Schweikert.
  • Jeder Posten müsse aufgeschlüsselt werden, auch der Schmerzensgeldanspruch für das Leid der Verstorbenen. Dafür müsse unter anderem nachgewiesen werden, wie lange das Opfer noch bei Bewusstsein war. Der Anwalt bezeichnete diese Praxis als "kaum auszuhalten".

Quelle: n-tv.de