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Der TagAthen: So hat Mazedonien keinen Platz in EU und Nato

11.04.2016, 11:04 Uhr

Mit markigen Worten verurteilt Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos das Vorgehen der mazedonischen Polizei gegen Flüchtlinge und Migranten. Die Vorfälle, die sich am griechisch-mazedonischen Grenzzaun abgespielt hätten, seien unvorstellbar und unzulässig, sagte er laut Fernsehsender Skai. "Mit solchem Verhalten gegen Flüchtlinge hat das Nachbarland weder Platz in der EU noch in der Nato."

Die Kritik am Nachbarn ist nicht neu. Athen und Skopje führen seit der Unabhängigkeit Mazedoniens 1991 einen erbitterten Streit um den Staatsnamen Mazedonien, den Griechenland für seine gleichnamige nördliche Provinz beansprucht. Mit diesem Argument blockiert Athen den Nato-Beitritt des Nachbarlandes. Auch die Verhandlungen um einen eventuellen EU-Beitritt Mazedoniens werden von diesem Namensstreit behindert. Wegen des Streits führt der Balkanstaat den Namen "Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien".

Quelle: ntv.de