Der TagAuch Levi's für strengere Waffengesetze

Die Mehrheit der US-Amerikaner ist für strengere Waffengesetze, doch die Politik tut nichts, weil die Republikaner dies immer wieder aufs Neue verhindern - die Partei ist eng mit der Waffenlobby NRA verbandelt. Doch der Druck aus der Gesellschaft wächst, mehrere große Unternehmen haben sich bereits für mehr Restriktionen ausgesprochen. Mit dem Jeansfabrikanten Levi's tut dies nun ein weiterer bekannter Konzern.
Unternehmenschef Chip Bergh schrieb im Magazin "Fortune", "wir können einfach nicht länger schweigend zusehen, wenn es um Themen geht, die unsere Gesellschaft bedrohen, in der wir leben und arbeiten". Partei zu ergreifen, möge "bei manchen" unbeliebt sein, doch Nichtstun sei keine Lösung mehr.
Bergh verwies in seinem Beitrag auf die Geschichte der Levi's-Jeans als "eines der großen Symbole für die amerikanische Freiheit". Er sprach sich für die Überprüfung aller Waffenkäufer auf mögliche kriminelle Vergehen aus und kündigte Spenden in Höhe von einer Million Dollar für Gruppen an, die sich für schärfere Waffengesetze einsetzen. Täglich würden 96 US-Bürger durch Waffen getötet.