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Der TagAuf Schiff brennen 4000 VWs: Wassernebel könnte Brände künftig verhindern

22.02.2022, 08:17 Uhr

Nach dem verheerenden Brand auf einem Frachter mit rund 4000 Autos der VW-Gruppe mitten auf dem Atlantik werden Forderungen nach besseren Löschanlagen auf solch riesigen Transportschiffen laut. "Bei Warenwerten bis zu 500 Millionen Euro an Bord sollte bei diesen Schiffen in mehr Sicherheit investiert werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Jörg Asmussen. Auf Autofrachtern träten "immer wieder teils verheerende Brände" auf, betonte er. Eine Möglichkeit sei Hochdruck-Wassernebel. Wassernebel verursache keine Schäden an der Ladung und beeinträchtige kaum die Stabilität des Schiffes, weil er nur wenig Wasser auf die Decks bringe.

Am Dienstag trieb der brennende Frachter "Felicity Ace" weiter führerlos etwa 170 Kilometer südlich der zu Portugal gehörenden Azoren. Das rund 200 Meter lange Schiff war nach Medienberichten mit Luxusfahrzeugen der Marken Porsche, Audi, Bentley und Lamborghini an Bord auf dem Weg von Emden nach Davisville im US-Bundesstaat Rhode Island unterwegs, als das Feuer am vergangenen Mittwoch aus noch unbekannter Ursache ausbrach. Die 22 Besatzungsmitglieder waren von der Luftwaffe Portugals schon bald nach Ausbruch des Feuers in Sicherheit gebracht worden.

Quelle: ntv.de